Rohbau des Estrel Auditoriums fertiggestellt – Eröffnung Anfang 2021 geplant

Bauingenieur Werner Kuschel (l.) hat für den Unternehmer Ekkehard Streletzki, der in Neukölln Anfang der 1990er in die Hotel- und Veranstaltungsbranche einstieg, das Estrel-Hotel mit 1.100 Zimmern und die beiden Convention Halls samt Erweiterung an der Ziegrastraße verwirklicht. Nun beendet der 82-jährige Bauingenieur sein Berufsleben mit dem Bau des Estrel-Auditoriums, das mit einem zusätzlichen Veranstaltungsort direkt an das Estrel Congress Center (ECC) anschließt.

„Der Rohbau ist fertig gestellt: Anfang 2021 wird der neue Anbau des ECC, eröffnet. Sein Herzstück wird ein Auditorium für rund 800 Personen sein“, teilte die Pressestelle des Estrel kürzlich mit und würdigte dabei die Arbeit des Bauingenieurs Werner Kuschel ausdrücklich. Für ihn sei das Auditorium zwar nicht das größte, wohl aber das anspruchsvollste Projekt gewesen.

„Auch in Post-Corona-Zeiten können wir mit unserem neuen Auditorium punkten“, blickte Ute Jacobs, Geschäftsführende Direktorin des Estrel Berlin, anlässlich der Fertigstellung des Rohbaus schon einmal optimistisch in die Zukunft. „Unseren Kunden bieten wir durch das neue Auditorium künftig noch mehr Platz, alles wird noch heller und funktionaler werden. Selbst für digital begleitete Veranstaltungen, die ganz klar zunehmen werden, sind wir bestens gerüstet“, erklärte Estrel-Gründer und Inhaber Ekkehard Streletzki.

Der markante 25 Millionen Euro-Neubau ermöglicht Veranstaltungen und Kongresse nach modernsten Maßstäben. Neben dem Auditorium befinden sich zehn Tagungsräume für bis zu 240 Personen im selben Gebäude. Es wird einmal Platz für insgesamt 1.850 Personen bieten, die an Tagungen, Kongressen, Seminaren, Konzerten oder Vorträgen teilnehmen.

=Christian Kölling=