Einser-Abiturienten im Rathaus Neukölln geehrt

Brennpunkt-Schulen, Bildungsferne, Schuldistanz: Denken Sie auch spontan an Neukölln, sobald Sie diese Reizworte hören? Mindestens ein Mal im Jahr werden altbekannte Klischees aber in Frage gestellt und relativiert: Am Ende des Schuljahrs laden Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Schulstadrätin Karin Korte die jahrgangsbesten Abiturientinnen und Abiturienten, die ihren Abschluss mit der Traumnote 1,0 oder 1,1 gemacht haben, zu einem kleinen Empfang ins Rathaus Neukölln.

16 Schülerinnen und Schüler legten im vergangenen Schuljahr 2019/2020 ihre Prüfungen in Neuköllner Oberschulen mit Bestnoten ab. Besonders viele Einser-Abiturienten. nämlich sechs, kamen aus dem Albert-Einstein-Gymnasium. Jeweils drei brachten die Hannah-Arendt- und Albert-Schweitzer-Schule hervor und zwei das Albrecht-Dürer-Gymnasium. Auch die Fritz-Karssen- und Otto-Hahn-Schule gehörten zu den Schulen, die besonders erfolgreiche Absolventen ausbildeten. In den beiden Jahren zuvor verließen 10 (Schuljahr 2018/2019) bzw. 12 (Schuljahr 2017/2018) Jugendliche die Neuköllner Schulen mit einem Einser-Abitur.

„Die Auszeichnung der besten Abiturientinnen und Abiturienten ist immer wieder ein ganz besonderer Termin. Er zeigt Neukölln, wie es wirklich ist und nicht, wie es manche sehen wollen: Ein Bezirk mit wahnsinnig inspirierten, klugen, empathischen jungen Menschen, die Vorbilder für Tausende sind“, sagte Bezirksbürgermeister Hikel vor dem obligatorischen Gruppenfoto. Zufrieden fügte er hinzu: „Nicht ohne Grund buttern wir in Neukölln alles was nur möglich ist in die Bildung von früh an. Und wir sehen die Ergebnisse.“

=Christian Kölling=