„Fragile Times“ lotet das zerbrechliche Verhältnis von Mensch und Natur aus

Das ökologische Gleichgewicht auf der Erde ist ins Wanken geraten. Klimawandel, Umweltverschmutzung und Artensterben sind nur einige der Schlagworte, die viele Menschen in Sorge versetzen. Dennoch kommt es bei den Wenigsten zu nachhaltigen Verhaltensänderungen.

Die Ausstellung „Fragile Times“, die ab heute in der Galerie im Körnerpark zu sehen ist, beschäftigt sich mit dem fragilen Verhältnis von Mensch und Natur und sucht nach Wegen, dieses neu auszuloten. Wie kann Kunst einen Raum schaffen, in dem wir unsere Beziehung zur (Um)Welt auf neue Weise definieren?

In ihren Arbeiten beschäftigen sich die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit Themen wie dem Wasser als Ursprung des Lebens, dem Paradox fossiler Brennstoffe, die Sonnenenergie speichern, oder dem Müll in den Meeren, der Ausgangspunkt für ein gigantisches Archiv der Menschheit werden könnte. Der allgemein verbreiteten Ratlosigkeit wollen sie ungewöhnliche Gedankenmodelle und spielerische Experimente entgegensetzen. Parallel zur Ausstellung findet ein Performance-Projekt von Viviana Druga und Dafna Maimon statt.

Die Ausstellung „Fragile Times“ wird noch bis zum 25. Oktober in der Galerie im Körnerpark (Schierker Str. 8) gezeigt; Öffnungszeiten: täglich 10 – 20 Uhr.

=Christian Kölling=