Bürgerbeteiligung zu „Lebendiges Quartier Schillerpromenade“ trotz pandemiebedingter Einschränkungen

Nachdem beim Auftakt am 15. Januar zahlreiche Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner gesammelt werden konnten, geht der SchillerDialog in die nächste Runde: Das Büro Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG hat nach den Rückmeldungen aus den Fachämtern des Bezirksamtes Neukölln einen Entwurf für das städtebauliche Entwicklungskonzept „Lebendiges Quartier Schillerpromenade“ entwickelt, der jetzt diskutiert werden soll. „Es muss gewährleistet sein, dass Bürgerinnen und Bürger auch in diesen Zeiten über aktuelle Planungsvorhaben in ihrem Kiez informiert werden und mit ihren Anregungen Einfluss auf die Vorbereitung politischer Entscheidungsprozesse nehmen können“, stellt Bezirksbürgermeister Martin Hikel klar.

Weil die herkömmlichen Verfahren der Bürgerbeteiligung augenblicklich kaum anwendbar sind, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger seit vorgestern auf ganz verschiedene Weise die Gelegenheit, sich über den Planungsstand zu informieren und den Konzeptentwurf zu kommentieren. Eine Ausstellung, die von draußen im Schaufenster der Genezareth-Kirche am Herrfurthplatz zu sehen ist, gibt eine Übersicht zum Status quo. Schriftliche Stellungnahmen können bis 26. Juli in den mit „Hinweis-Box Lebendiges Quartier Schillerpromenade“ gekennzeichneten Briefkasten der Genezareth-Gemeinde am Herrfurthplatz 14 eingeworfen werden. Außerdem wird auf der Online-Beteiligungsplattform des Landes Berlin der Stand der Ergebnisse unter „Städtebauliches Entwicklungskonzept Lebendiges Quartier Schillerpromenade“ präsentiert. Auch hier besteht die Möglichkeit den Konzeptentwurf zu kommentieren, informierte das Bezirksamt kürzlich.

„Ich freue mich, dass wir auch diesen Schritt mit den Menschen im Schillerkiez rückkoppeln können. Wenn wir Beteiligung ernst nehmen, müssen wir transparent machen, was aus den Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner geworden ist und unsere Entscheidungen auch erneut zur Diskussion stellen“, kommentierte Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann. Nach der abschließenden Überarbeitung soll das städtebauliche Entwicklungskonzept im Herbst vom Bezirksamt beschlossen werden. Auf dieser Grundlage beantragt der Bezirk Städtebaufördermittel, um auch zukünftig notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur im Schillerkiez umsetzen zu können.

Nachfragen zur Veranstaltung und Kontakt:
Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG
Winfried Pichierri, Silke Wiesenhütter und Paul-Martin Richter
Tel.: 030 885 914 0 / Mail: schillerpromenade@planergemeinschaft.de

Ansprechperson im Bezirksamt:
Stadtentwicklungsamt – Fachbereich Stadtplanung
Andreas Pohl
Tel.: 030 90239 2733 / Mail: andreas.pohl@bezirksamt-neukoelln.de

=Christian Kölling=