Modularer Ergänzungsbau an der Sonnen-Schule eröffnet

„Die Räume strahlen so schön. Danke, dass Sie die Schule gebaut haben!“ Asma, Schülersprecherin aus der 2. Klasse der Sonnen-Schule, sagte in einfachen Worten, was die erwachsenen Redner bei der öffentlichen Präsentation des fertiggestellten Modularen Ergänzungsbaus (MEB) der Schule am Dammweg voll und ganz unterstreichen konnten.

„Heute eröffnen wir den 61. Ergänzungsbau. Der erste Bau in Pankow sah ganz anders aus“, erinnerte sich Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Der in Neukölln eröffnete MEB wurde für 5,25 Millionen Euro im Rahmen der Schulbauoffensive in einjähriger Bauzeit erstellt. Bauherr ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Der Bauträger die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die Realisierung des Projektes lag beim Bezirk Neukölln. Ausdrücklich betonte die Senatorin, wie gut es ihr nach vielen Video- und Telefonkonferenzen tue, aus einem so erfreulichen Anlass wieder einmal an einer öffentlichen Versammlung teilzunehmen. “Der nächste Modulare Ergänzungsbau hier im Bezirk Neukölln wird am Einstein-Gymnasium entstehen“, kündigte Scheeres an.

„Wir haben im Zuge der Schulbauoffensive ein tolles Gebäude bekommen, das hell und sauber ist. Eine Aufwertung für alle Schülerinnen und Schüler!“, freute sich Schulleierin Karoline Pocko-Moukoury. Der lindgrüne Ergänzungsbau bietet auf drei Etagen genügend Platz für 16 allgemeine Unterrichtsräume mit je 60 Quadratmetern Fläche sowie 10 Gruppenräume mit je 25 Quadratmetern. Weiterhin gibt es im Bau, der im Bezirk der erste seiner Art ist, einen Lehrerstützpunkt, einen Lehreraufenthaltsraum, eine Mensa mit 170 Quadratmetern sowie eine Ausgabeküche mit rund 40 Quadratmetern Fläche.

„Wachsende Schülerzahlen im Gebiet südliche Sonnenallee und Weiße Siedlung haben den Bezirk veranlasst, die Erweiterung der Sonnen-Schule zusammen mit der Senatsbildungsverwaltung zu planen. Hier waren neue Schulplätze dringend erforderlich”, sagte Bildungsstadträtin Karin Korte und merkte an: “Hier macht es Spaß zu lernen und die neue Mensa bietet endlich genug Platz für alle Schülerinnen und Schüler.“

Bezirksbürgermeister Martin Hikel betonte: „Wir wollen in Neukölln die beste Bildung für unsere Schülerinnen und Schüler. Das geht nur, wenn auch die Hardware stimmt – also gute und saubere Gebäude, in denen Lernen Spaß macht. Mit guter Bildung können sich die Kinder von heute ein selbstständiges Leben aufbauen. Beim Schulbau zahlt sich jeder investierte Euro langfristig vielfach aus.” Viel Lob bekamen während des Rundgangs im Neubau die drei Reinigungskräfte, die jetzt für die Sauberkeit zuständig sind. „Es zeichnet sich aus, wenn wir miteinander reden“, sagte Schulleiterin Pocko Moukoury. „Die Zwischenreinigung darf bleiben“, waren sich Bezirksbürgermeister und Schulstadträtin mit den anwesenden Lehrern und Elternvertretern einig.

Der Modulare Ergänzungsbau am Dammweg ermöglicht schrittweise den Ausbau der Sonnen-Grundschule zur Vierzügigkeit in allen Klassenstufen. Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler kann somit in den kommenden vier Jahren bis auf maximal 576 wachsen. Derzeit lernen an der Schule 355 Kinder. Der in den 1950er Jahren errichtete Bestandsbau wird gegenwärtig umfangreich saniert. Deshalb lernen im Altbau gegenwärtig nur noch 25 Kinder in vier Klassenräumen.

=Christian Kölling=