Schaufenster-Ausstellung mit farbenfrohen Installationen trotzt Corona

Zwischen Fotoladen und Fleischerei ist im Idealhaus in der Fuldastraße die Galerie Walden. „Unser Projektraum hat seit dem 13. März vorübergehend seinen Betrieb eingestellt“, teilt ein Aushang im Fenster den Passanten mit. Doch durch die beiden großen Schaufensterscheiben der geschlossenen Galerie ist unter dem Titel „Momentmal“ eine Installationen des Künstlers Leo de Munk zu sehen. „Die Installation richtet sich an diejenigen, die notwendigerweise die sonst stark frequentierte Fuldastraße nutzen müssen um Einkäufe oder ähnliches zu erledigen – quasi eine ‚Kapelle am Wegesrand‘ (frei nach Jörg Immendorf)“, wird weiter erklärt.

De Munk verwendet für seine Arbeiten benutzte und gekaufte Gebrauchsgegenstände vor allem aus Metall und Kunststoffen. Er nutzt seit 2012 vornehmlich das Material Plastik, das für ihn Inbegriff der Transformation von Stoffen zu neuen Stoffen ist.

Von außen ist die Installation rund um die Uhr zu sehen. Der Projektraum in der Fuldastraße kann hoffentlich bald wieder geöffnet werden. Nicht ohne Grund hat Kulturstaatssekretärin Prof. Monika Grütters doch erst kürzlich gesagt: „Kultur ist nicht ein Luxus, den man sich in guten Zeiten gönnt, sondern wir sehen jetzt, wie sehr sie uns fehlt, wqen wir für eine gewisse Zeit auf sie verzichten müssen.“

=Christian Kölling=

Eine Antwort

  1. Vielen Dank Christian Kölling und FACETTEN-Magazin Neukölln für die Veröffentlichung. Reinhold Gottwald für Walden Kunstausstellungen

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