Integrationsbeauftragter verlässt Neukölln

Nur eineinhalb Jahre war Jens Rockstedt Integrationsbeauftragter in Neukölln. Zum 1. Januar wechselt er in die Verwaltung des Landes Berlin, um in der Wohnungslosenlosenhilfe, in der er zuvor vielen Jahre lang gearbeitet hatte, eine neue Aufgabe zu übernehmen. In einer gemeinsamen Sitzung verabschiedeten der Integrations-Ausschuss der BVV Neukölln und der Migrationsbeirat des Bezirkes sich am Montagnachmittag von ihm.

„Ich verlasse Neukölln mit einem lachenden und einem weinenden Auge. In 18 Monaten habe ich ganz viel lernen können“, sagte Rockstedt und fügte hinzu: „Hut ab vor dem, was sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit in Neukölln alles machen. Ich habe jetzt eine Idee davon, was die Stelle will.“ Den Entschluss für seine Rückkehr in den alten Arbeitsbereich hatte Rockstedt bereits Anfang 2019 getroffen. „Ich hätte gerne noch in meiner Funktion als Integrationsbauftragter der Person, die die Stelle einmal übernehmen wird, die Arbeit persönlich übergeben“, sagte er am Montag. Zu diesem Zeitpunkt lag noch nicht einmal eine Ausschreibung für seine freiwerdende Stelle vor.

Die Vorsitzende des Integrations-Ausschusses Samira Tanana und die Sprecherin des Migrationsbeirates Alix Rehlinger dankten dem scheidenden Integrationsbeauftragten ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und wünschten ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg. „Bleiben Sie weiterhin im sozialen Sinn tätig, Herr Rockstedt“, sagte der frühere Sozialstadtrat Bernd Szczepanski zum Abschied.

=Christian Kölling=