Erfolge für das Schwimm-Team und eine Niederlage für die Wasserballer der SG Neukölln

Mit einem Ergebnis, das für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zuversichtlich machen kann, beendeten Ramon Klenz (l.), Leonie Kullmann und Ole Braunschweig von der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln ihre Wettkämpfe bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow. Klenz gewann am vergangenen Sonntag im Finale über 200 Meter Schmetterling in 1:51,51 Minuten Silber. Der 21-jährige, der in Glasgow seine erste internationale Medaille errang, verfehlte mit dieser Zeit den deutschen Rekord nur um drei Zehntelsekunden. Auch für die SG Neukölln war dies seit längerer Zeit das erste internationale Edelmetall.

Leonie Kullmann und Ole Braunschweig kamen ebenso in Finalläufe, erreichten aber keinen Platz auf dem Siegerpodest. Kullmann wurde Siebte über 400 Meter Freistil mit einer Zeit von 4:05,14 Minuten und bestätigte im Tollcross International Swimming Centre ihre gute Leistung, die sie zwei Wochen zuvor bei den Deutschen Meisterschaften gezeigt hatte. Braunschweig, der in Schottland seinen ersten internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich bestritt, schwamm im Team der gemischten 4×50 Meter Lagenstaffel auf den achten Platz. Der Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele in Tokio beginnt am 1.Januar und endet am 3. Mai mit dem letzten Tag der Deutschen Meisterschaften.

Während es in Glasgow noch um Medaillen ging, trafen in Berlin am Sonntagnachmittag die Wasserballer der SG Neukölln in der 1. Wasserball-Bundesliga zum Lokalderby auf die Mannschaft der Wasserfreunde Spandau 04. In einer torreichen Begegnung, die deutlich mehr Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt in der Schöneberger Schwimmhalle verdient gehabt hätte, demonstrierte das Team des Deutschen Rekordmeisters und Champions League-Teilnehmers aus Spandau sein Können. Acht Treffer musste Torwart Mihaly Peterfy von der SG Neukölln einstecken, bevor sein Team kurz vor dem Ende des ersten Viertels ein Tor erzielte. Nachdem Trainer Andreas Schlotterbeck in der ersten Pause neue taktische Hinweise gegeben hatte, konnten die Neuköllner zwar den Torabstand etwas verringern, unterlagen am Ende gegen die Spandauer aber deutlich mit 21 zu 9.

Das nächste Champions League-Spiel der Wasserfreunde Spandau 04 findet gegen Szolnoki Dozsa aus Ungarn am 13. Dezember um 19 Uhr in der Schöneberger Schwimmsporthalle statt.

=Christian Kölling=