Maßnahmen für mehr Sicherheit im Reuterkiez geplant

Rund 50 Mitarbeitende verschiedener Behörden aus dem Bezirk und ganz Berlin unternahmen am Dienstag einen von der Direktion 5 der Polizei Berlin organisierten Präventionsrundgang durch den Reuterkiez, teilte das Bezirksamt Neukölln kürzlich in einer Presseerklärung mit. Am Rundgang nahmen neben Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Bezirksstadtrat Falko Liecke und Bezirksstadträtin Karin Korte auch Mitarbeitende des Bezirksamtes, Vertreter des Landeskriminalamtes, der Direktion 5 und des zuständigen Polizeiabschnitts 54, des Quartiersmanagements, von Trägern der Drogenhilfe, der Senatsverwaltung für Gesundheit und Anwohner teil.

„Drogenkonsum im öffentlichen Straßenbild und wachsende Drogenkriminalität gehören zu den problematischen Begleiterscheinungen der wachsenden Stadt. Das bedeutet aber nicht, dass wir das als Bezirk hinnehmen werden“, erklärte Bezirksbürgermeister Hikel und fügte an: „Niemand darf sich in Neukölln unsicher fühlen – nicht auf Straßen, Spielplätze oder in Grünanlagen. Deshalb freue ich mich über den engen Schulterschluss aller betroffenen Behörden und Einrichtungen. Einfache Lösungen gibt es nicht. Mir ist aber wichtig, dass alle Ideen auf den Tisch kommen und angepackt werden.“

Für mehr Sicherheit im Kiez sollten verschiedene Ansätze in den kommenden Monaten näher geprüft und umgesetzt werden. Dazu gehörten zusätzliche oder stärkere Beleuchtung, die Schaffung von Sichtachsen etwa durch den Rückschnitt von Sträuchern oder die Stärkung von Angeboten für mehr soziale Kontrolle, heißt es in der Mitteilung weiter.

=Christian Kölling=