BASTA Britz diskutiert über rechten Terror in Berlin

Jeden Donnerstagmorgen zwischen Acht und Zehn demonstriert die Initiative BASTA aus Britz seit dem Frühjahr vor dem Landeskriminalamt Berlin am Tempelhofer Damm. „Morde, Brände … Wir wollen Aufklärung!“ und „Guten Morgen, LKA. Aufwachen! Rechtes Auge öffnen“, fordern die Kundgebungsteilnehmer u. a. auf ihren Plakaten.

Aus Beunruhigung über fehlende Ermittlungserfolge im Mordfall Burak Bektas, wegen offener Fragen im Mordfall Luke Holland und weil es zwölf unaufgeklärte Anschläge mit vermutlich rechtsextremem Hintergrund auf Neuköllner Bürgerinnen und Bürger gibt, gründete sich die Initiative im vergangenen Jahr , doch konnte sie bislang keine greifbaren Ergebnisse erzielen.

Am kommenden Donnerstagabend wird die Initiative deshalb mit Bianca Klose, Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), Benedikt Lux, Sprecher für Inneres der Grünen Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, Torsten Mandalka, RBB-Journalist sowie mit Michael Knape, Polizeidirektor im Ruhestand, über die Fragen diskutieren: „Gibt es rechte Strukturen in den Berliner Sicherheits- und Ermittlungsbehörden?“ und „Warum gibt es keine Ermittlungserfolge?“

Vor der Podiumsdiskussion werden Schülerinnen und Schüler der Fritz-Karsen-Schule ein Stück mit dem Titel „Nach wie vor – Widerstand“ aufführen.

Die Podiumsdiskussion „Rechter Terror in Berlin!“ findet am 26. September ab 18:30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Fritz-Karsen-Schule in der Onkel-Bräsig-Straße 76 statt.

=Christian Kölling=