Ideenwettbewerb „Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit“ vergibt Fördermittel bis maximal 50.000 Euro

Der Textilkonsum hat sich seit dem Jahr 2000 weltweit mehr als verdoppelt. Aktuelle Kollektionen werden immer kürzer getragen. Häufig landen sie eine Saison später in der Altkleidersammlung oder – im schlechtesten Fall – im Restmüll. Wie können wir diese Kultur des Modekonsums verändern? Was können wir dafür tun, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, wenn Menschen neue Kleidungsstücke kaufen und gebrauchte aussortieren? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, eine nachhaltige Modekultur in unserer Gesellschaft zu verankern?

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht innovative Projekte und Ideen zur Transformation der Alltagskultur, mit denen das Konsumverhalten nachhaltig gestaltet werden kann. Bewerben können sich gemeinnützige Akteure, also zum Beispiel Verbände, Vereine, Stiftungen, Netzwerke von Institutionen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Universitäten, Designschulen, Schulen und Gemeinden. Dahinter können Praktikerinnen und Praktiker aus dem Bereich Design, Produktion und Lehre stehen, aus Bürgerinitiativen, der Zivilgesellschaft oder öffentlichen Ämtern, Menschen aus der Kreativbranche, Kultur- und Kunstschaffende – oder einfach Engagierte, die unsere Welt nachhaltiger machen wollen.

Bewerbungen sind bis zum 18. August 2019 möglich. Die besten Projekte und Ideen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Eigen- und Drittmittel sind nicht notwendig. Antragsteller können private juristische Personen mit anerkannter Gemeinnützigkeit und juristische Personen des öffentlichen Rechts sein. Die Projektlaufzeit sollte max. 1 Jahr betragen.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuelles/ideenwettbewerb-modekultur-textilien-und-nachhaltigkeit/

=Christian Kölling=