35 Jahre Diakonie Haus Britz

Ist Ihnen schon einmal die kleine rote Häuserzeile an der Buschkrugallee in unmittelbarer Nähe zum Park am Buschkrug und nicht weit entfernt von der Neuen Späthbrücke am Teltowkanal aufgefallen? 1984 entstand hier das Diakonie Haus Britz mit insgesamt 63 Mietwohnungen, von denen 23 rollstuhlgerecht sind. Es ist ein Mietshaus für rund 140 Menschen mit und ohne Handicap, die aus verschiedensten Kulturen kommen sowie die unterschiedlichsten Lebensformen und Religionen haben.

Am vergangenen Freitagnachmittag feierte das Haus, das in Trägerschaft des Diakoniewerks Simeon ist, sein 35-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest, das Dr. Christian Nottmeier, Superintendent des Kirchenkreises Neukölln, eröffnete und für das Sabine Toepfer-Kataw, Staatsekretärin a. D., ein Grußwort sprach.

Thomas de Vachroi, Leiter des Diakonie Hauses Britz und Armutsbeauftragter im Diakoniewerk Simeon, sowie die Hausgemeinschaft konnten unter den vielen Gästen Sozialsenatorin Elke Breitenbach ebenso begrüßen wie den früheren Neuköllner Bezirksbürgermeister Prof. Bodo Mannegold, den ehemaligen Sozialstadtrat Bernd Szczepanski und Bezirksstadtrat Bernward Eberenz.

Es gab ein üppiges Buffet mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten und ein abwechslungsreiches Musikprogramm, bei dem u. a. die Sopranistin Azusa Nakaota ebenso selbstverständlich für die Unterhaltung der Gäste sorgte wie die Surf-Rock- Band Acuario Cosmico. Bei sommerlichen Temperaturen saßen die Bewohner des Diakonie Hauses Britz bei Gesprächen mit Gästen, Freunden, Unterstützern und Förderern sehr viel länger als ursprünglich geplant bis zum Einbruch der Dunkelheit beisammen.

=Christian Kölling=