13 Autorenlesungen an 11 Orten in drei Tagen in Rudow

„Ich hätte für die Lesung mit Christian Berkel sicherlich auch 500 Freikarten vergeben können. Wegen der großen Nachfrage wurde die Autorenlesung vom Gemeindezentrum Dorfkirche in die Rudower Dorfkirche verlegt, wo es immerhin 300 Plätze gibt“, freut sich Buchhändler Heinz J. Ostermann über das Rieseninteresse an der bereits ausgebuchten Hauptveranstaltung des 8. Lesefestivals „Rudow liest“, das vom 1. bis 3. März im Süden Neuköllns stattfindet.

Ansonsten gibt es wieder Lesungen für jeden Geschmack, ob satirisch-humorig mit Thilo Bock, der am Samstagmittag auf dem Rudower Wochenmarkt liest, oder regional- und literaturgeschichtlich relevant, wie die Lesung mit Manfred Reschke, der am Sonntagnachmittag vom Leben Theodor Fontanes erzählt. „Auch eine Kinderlesung ist mit an Bord“, hebt der Inhaber der Buchhandlung Leporello besonders hervor. Ulrich Hub präsentiert seine Parabel „Füchse lügen nicht“ über Vorurteile, das Lügen, Mut und Freundschaft für Menschen ab acht Jahren am Sonntagnachmittag im Pfarrsaal der Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph.

Kulturstadträtin Karin Korte eröffnet „Rudow liest 2019“ am 1. März um 18 Uhr in der Rudower Bibliothek. Anschließend stellt Karl Wolfgang Flender seinen in Neukölln spielenden Krimi „Helden der Nacht“ vor. Der Weg in Neuköllns Süden lohnt sich für alle, die mit Autorinnen und Autoren auf Tuchfühlung gehen möchten, am ersten März-Wochenende also ganz besonders.

Der Eintritt zu den einzelnen Lesungen ist frei, um Reservierung wird allerdings dringend gebeten. Die kostenlosen Eintrittskarten sind in den Rudower Fachgeschäften GanzOhr, LEPORELLO und TUI-Reisecenter erhältlich. Das Programm findet sich unter: www.hier-in-rudow.de.

=Christian Kölling=

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