Bald mehr Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden in Neukölln?

Auf dem Dach der Heinrich-Mann-Oberschule in Buckow wurde vor vier Jahren eine kleine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Sie ist die erste und bislang einzige Anlage ihrer Art auf einem öffentlichen Gebäude in Neukölln. Nun stehen die Chancen gut, dass dem Modellprojekt der Oberschule, die sich seit einem Jahrzehnt für den Klimaschutz einsetzt in Neukölln weitere Anlagen folgen, die umweltfreundlichen Solarstrom auf den Dächern öffentlicher Gebäude erzeugen.

Eine rot-grün-rote Mehrheit im Ausschuss für Haushalt, Wirtschaft, Verwaltung und Gleichstellung empfahl am Montagnachmittag der BVV die Annahme des Antrages „Mehr Photovoltaikanlagen für Neuköllner Gebäude in öffentlicher Hand“, den die BVV-Fraktion der Linken im Neuköllner Bezirksparlament eingebracht hatte. Das Bezirksamt wird darin gebeten , bei allen Neuköllner Gebäuden in öffentlicher Hand – insbesondere bei Schulen – zu prüfen, ob auf den Dächern bzw. an anderen geeigneten Orten Photovoltaikanlagen installiert werden können. Bei einem positiven Ergebnis der Prüfung sollen mit einer sogenannte „Inhouse-Vergabe“ die Berliner Stadtwerke mit der Installation beauftragt werden.

Während der Sitzung des Hauptausschusses erklärte die Verwaltung am vergangenen Montag, dass bereits Verträge für vier Dächer mit den Stadtwerken vorbereitungsreif seien. Um welche Objekte es sich konkret handelt, wurde nicht bekannt gemacht.

=Christian Kölling=