Terminvergabe jetzt auch in Neuköllner Bürgerämtern die Regel

Für Spontankunden waren die Neuköllner Bürgerämter lange Zeit ein Geheimtipp. Das ist nun vorbei: Mit der stadtweiten Vereinheitlichung der Terminvergabe in den Bürgerämtern benötigen zukünftig auch in Neukölln die Kunden der vier Bürgerämter sowie der zwei mobilen Bürgerämter des Bezirkes für die Bearbeitung der meisten Anliegen einen Termin, wie das Bezirksamt in der vergangenen Woche mitteilte.

Ohne Termin können die Bürgerinnen und Bürger weiterhin direkt Vorsprechen bei Erstantrag und Verlängerung von BerlinPässen, Abholen ausgestellter Personalausweise und Reisepässe, Annahme von Anträgen auf Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins, Annahme von Wohngeldanträgen, Abgabe von Fundsachen, Widersprüche gegen Datenübermittlungen und Melderegisterauskünfte, Erwerb von Familienpässen und Ferienpässen. Zumindest geringe Wartezeiten sind einzuplanen.

Termine können auf drei Wegen gebucht werden: Telefonisch über die Service-nummer 115, online über https://service.berlin.de/terminvereinbarung/ oder vor Ort zu den jeweiligen Öffnungszeiten eines Bürgeramtes.

„Die vereinbarten Terminzeiten sind Richtwerte und geben keine Garantie für einen pünktlichen Aufruf. Alle Kunden sind aufgerufen, unbedingt einen Termin pro Person zu buchen, damit nachfolgende Termine zeitlich eingehalten werden können. Vereinbarte Termine, die nicht wahrgenommen werden können, sollten abgesagt werden“, erinnert das Bezirksamt Neukölln.

In den Neuköllner Bürgerämtern werden annähernd 60 verschiedene Dienst-leistungen angeboten. Mit einer Vereinheitlichung des Terminvergabeverfahrens soll das Ziel, Termine bei den Bürgerämtern Berlins innerhalb von 14 Tagen zu erhalten, erreicht werden.

=Christian Kölling=