Acht Wochen lang Schienenersatzverkehr auf der U7 zwischen Grenzallee und Britz-Süd

Rund 800 Millionen Euro werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in den nächsten Jahren für die Sanierung des U-Bahnnetzes aufwenden. Auch auf der U7, der längsten Linie des Berliner Traditionsunternehmens, das vorgestern sein 90. Jubiläum feiern konnte, wird wieder einmal gebaut.

Grund der Bauarbeiten: Als Mitte der 1960er Jahre die U7 vom Bahnhof Grenzallee bis Britz-Süd verlängert wurde, wurden Teile der Tunneldecke mit mineralischen Stoffen und Leichtbauplatten gedämmt, die Holzwolle enthalten. Aus Brandschutzgründen müssen nun alle Dämmstoffe sowie eine Holzkonstruktion auf einem knapp 350 Meter langen Tunnelabschnitt per Hand entfernt werden. Deshalb wird ab morgen bis einschließlich 3. März der Zugverkehr zwischen den U-Bahnhöfen Grenzallee und Britz Süd eingestellt. Während der Sanierungsarbeiten ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Da der Bahnhof Grenzallee nicht barrierefrei ist, bittet die BVG alle, die auf einen Aufzug angewiesen sind, vom Bahnhof Neukölln, wo es Fahrstühle gibt, mit dem Bus 171 zum Ersatzverkehr zu fahren.

=Christian Kölling=

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