Was macht eigentlich … der Zauberkönig?

Er muss umziehen, weil die Ladenzeile aus der Nachkriegs-zeit für etwas Neues auf der westlichen Seite der Hermann-straße Platz machen muss. Das steht schon länger fest und wurde bereits im Mai groß gefeiert. Die Planungen haben sich aber seitdem erheblich geändert:

War damals noch der 16. Juni Stichtag für den Geschäfts-schluss in der Hermannstraße 84, kann man heute feststellen, dass der Laden nach wie vor geöffnet ist. Und während Karen German und Kirsi Heinze, die beiden Inhaberinnen, noch vor einem halben Jahr davon ausgingen, dass es nur ein Umzug über die Straße unter das Dach des Neubaus vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) werden würde, sieht auch dieser Plan inzwischen anders aus. Klar ist nun, dass morgen, d. h. am Abend des 22. Dezembers, definitiv das über 65 Jahre währende Kapitel des Zauberkönigs in der Hermannstraße beendet wird. Und fakt ist außerdem, dass das Traditionsgeschäft mitten im Schillerkiez wiedereröffnet, was für Mitte oder Ende Februar geplant und nicht als Interimslösung vorgesehen ist.

Als perfekt bezeichnen die Inhaberinnen den Umstand, dass es mit dem Zauberkönig schneller als ursprünglich geplant weitergehen kann. „Wir haben doch noch einmal recherchiert, ob wir nicht einen passenden Laden finden, um nahtlos mit dem Zauberkönig weitermachen zu können“, sagt Karen German. Schließlich hätte der Laden im neuen BDG-Gebäude erst nach der Fertigstellung Ende 2019 bezogen werden können. „Da hätten wir eine fast einjährige Pause gehabt, und glücklicherweise haben wir ganz zufällig und spontan diesen tollen Laden in der Herrfurthstraße 6a gefunden.“

Unter dem Motto „Was macht eigentlich …?“ informiert das FACETTEN-Magazin in loser Reihenfolge über den aktuellen Stand von (Um-)Bau-vorhaben oder Projektentwicklungen in Neukölln, die dem ursprünglich angekündigten Zeitplan hinterher hinken bzw. ihr Konzept geändert haben.

=Gast=