„Der Rathausturm ist jetzt ein Zeichen der internationalen Solidarität und der Gleichberechtigung!“

Der Funkturm in Berlin, die St.-Petri-Kirche in Hamburg, das Neue Rathaus am Marienplatz in München – 60 bekannte Gebäude, Denkmäler und Wahrzeichen in 30 deutschen Städten erstrahlten zum Internationalen Welt-Mädchentag am 11. Oktober für einen Tag oder länger in sattem Rosa, um für die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen ein unübersehbares Zeichen zu setzen. In Berlin war an der weltweiten Aktion neben dem Funkturm nur das Rathaus Neukölln beteiligt. Die Illumination des Neuköllner Rathausturms wird bis zum 19. Januar 2019 andauern. An diesem Tag jährt sich die erste freie Wahl, an der Frauen in Deutschland teilnehmen und sich wählen lassen konnten, zum 100. Mal.

„Die Benachteiligung von Mädchen ist nicht nur ein Thema in Krisengebieten. Auch in Berlin erleben wir Diskriminierung von Mädchen. Das fängt bei ungleichen Bildungschancen an und geht bis hin zu Zwangsehen. Der Rathausturm ist jetzt ein Zeichen der internationalen Solidarität und der Gleichberechtigung“, erklärte Bezirksbürgermeister Martin Hikel als er am 11. Oktober die neue Beleuchtung des Turmes einschaltete. Die Aktion konnte äußerst kostengünstig realisiert werden, weil nur die Folien an den Scheinwerfern ausgewechselt werden mussten, die zuvor viele Jahre lang die die obersten Turmfenster des Rathaus Neukölln in Gelb und Blau erleuchtet hatten.

=Christian Kölling=