Was bedeutet die Kirche in der Gropiusstadt für den Stadtteil und die Gemeinde?

Im Rahmen des Festprogramms zum 50-jährigen Jubiläum der Martin-Luther-King-Kirche lud Pfarrer Andreas Schiel am Donnerstagabend zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die Rolle der Kirche in der Gropiusstadt“ in das Gemeindehaus. Nach Gründung der Gropiusstadt in den 1960er Jahren entstanden Kirchengemeinden mit ganz unter-schiedlichen Konzepten: Während die Gemeinde Gropiusstadt-Süd mit ihrem Gemeindezentrum und dem „Haus der Mitte“ zwei Zentren kirchlicher Gemeinwesensarbeit schuf, wollte die Martin-Luther-Gemeinde eher klassisch „Kirche auf dem Marktplatz“ sein.

Was ist von den damaligen Konzepten geblieben? Vor welchen Herausforderungen steht Kirche in der Gropiusstadt heute? Darüber tauschten Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Jutta Weißbecker (SPD, ehem. Mitglied des Abgeordnetenhauses), Mathias Geyer (Arbeitskreis Kultur in der Gropiusstadt), Kreisdiakoniepfarrer Thomas Spiegelberg und Pfarrer i. R. Ulrich Helm gut anderthalb Stunden lang ihre Erfahrungen, Erinnerungen und Ideen für die Zukunft mit rund 50 Besuchern aus. Zu ihnen gehörte auch Christian Nottmeier, der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln. Kirche und Staat haben beide das Anliegen, die Gesellschaft zusammen zu halten, waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Viel Zustimmung fand ebenso, dass sich der Kirchenkreis Neukölln mit Übernahme der Trägerschaft für das UFO-Jugendzentrum an der Lipschitzallee jetzt wieder deutlich sichtbar mehr in der offenen Jugendarbeit engagiert.

=Christian Kölling=

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