„Für ein gutes Leben in der Gropiusstadt! Wir wollen hier nicht aus- oder wegziehen!“

So fasste eine Mieterin gestern Nachmittag am Ende ihrer Rede bestimmt zusammen, was viele Mieterinnen und Mieter der Großsiedlung derzeit bewegt. Die Mieterinitiative Löwensteinring 23/25 hatte mit Unterstützung der Neuköllner Linken zur Protest-kundgebung „Mietenwahnsinn stoppen!“ auf dem Lipschitzplatz aufgerufen.

„Schon heute ist jeder Dritte in der Gropiusstadt von staatlichen Hilfen abhängig, jedes zweite unserer Kinder lebt in Armut und die älteren unter uns müssen ihre Rente aufstocken. Doch bisher waren wenigstens die Mieten niedrig. Das ändert sich jetzt rasant. Die Mieten steigen von ehemals knapp über 4 Euro pro Quadratmeter auf Weiterlesen

Ausgezeichnetes Engagement für Grünendes und Blühendes

Balkone, Terrassen und Mietergärten der High-Deck-Siedlung sind nicht ohne Grund für ihre schöne Bepflanzung bekannt. Das Quartiersmanagement der Siedlung und der Freilandlabor Britz e. V. arbeiten seit langem für den Schutz und die Pflege der Natur im unmittelbaren Wohnumfeld zusammen. Auch direkt vor der eigenen Tür können viele spannende Naturentdeckungen gemacht werden, lautet dabei ihre Devise.

Zum 18. Mal wurden am Donnerstagnachmittag im Nachbarschaftstreff mittendrin die besten Bepflanzungen in den drei Kategorien: Balkone, Terrassen/Mietergärten sowie Balkon/Mietergarten Weiterlesen

Kinder Klub der Neuköllner Oper sucht junge Heldinnen und Helden

Theater mit Freunden selber machen? Geschichten spielend selbst erfinden und ausprobieren? Für theaterinteressierte oder einfach neugierige Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren gründete die Neuköllner Oper 2004 einen Kinder Klub, der auch den Jüngsten das Musiktheater verständlich machen soll. Seitdem sind nicht nur eine Menge Theaterstücke entstanden, wie z. B. 2016 das MIni-Magical „Der Wald der verwunschenen Kinder“, sondern es wurde auch manche Freund-schaft gestiftet. Jetzt werden wieder neue Mitspieler gesucht!

Zuletzt trafen sich 12 Mädchen und Jungen in einer Gruppe an Weiterlesen

„Verstetigt und dann?“: Planungen für die Zeit nach dem Ende des Quartiersmanagements im Schillerkiez

Seit 1999 ist der Neuköllner Schillerkiez ein Quartiersmanagementgebiet, doch mit dem 1. Januar 2021 endet die Förderung durch das Quartiersmanagement. Um die in den letzten zwei Jahrzehnten entstandenen Errungenschaften wie Bürgerbeteiligung, Vernetzung und Nachbarschaftstreff im Kiez möglichst zu erhalten, leitete das QM-Schillerpromenade im August einen sogenannten Verstetigungsprozess ein, an dessen Ende ein Aktionsplan steht, der im Februar 2019 auf einer Stadtteilkonferenz vorgestellt wird. Nach einem Projektentwicklungs-Workshop und der Diskussion eines Entwurfes für den Aktionsplan hatte QM-Leiter Gunnar Zerowsky vorgestern zur Weiterlesen

Ehemaliges Bürogebäude in Neukölln zur Unterkunft für 400 Wohnungslose umgebaut

Eines der größten Wohnheime für wohnungslose Menschen in Berlin eröffnete der Internationale Bund (IB) vorgestern in der Lahnstraße 56 in Neukölln. „Uns ist eine menschenwürdige Unterbringung der Bewohnerinnen und Bewohner wichtig, deshalb haben wir viel Zeit und Geld in den Umbau investiert“, sagte Michael Pintz, verantwortlicher Regionalleiter beim IB in Berlin, anlässlich der Eröffnung, an der u. a. die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach und Neuköllns Sozialstadtrat Jochen Biedermann teilnahmen. Künftig werden 400 Menschen eine neue Bleibe im Haus finden, das ursprünglich als Bürogebäude errichtet wurde. Das Besondere Weiterlesen

„Der illegale Weg muss steinig und unattraktiv sein“: Innenausschuss tagte mit Neuköllns Bezirksbürgermeister Hikel zum Thema Clankriminalität

„Prävention kann sich lohnen! Schon wenn wir zwei oder drei Intensivtäter verhindern, wäre das gut. Allein die Haftkosten liegen bei jährlich 50.000 Euro pro Person – von den gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen.“ Mafia-Experte Sandro Mattioli, der gestern bei einer Anhörung im Innenausschuss des Berliner Abgeordentenhauses über die Erfahrungen berichtete, die in Italien mit einem Aussteiger-programm für Jugendliche aus Mafia-Familien bereits gemacht wurden, erhielt viel Zuspruch für seine Anregung, das Konzept auch auf Berlin zu übertragen. Doch der Teufel steckt auch bei internationalen Vergleichen bekanntlich im Detail: Zwar gebe es bei Weiterlesen

Mietenpolitische Kiezspaziergänge mit einem Rundgang durch Rixdorf gestartet

Netto-Kaltmieten ab 15 Euro aufwärts pro Quadratmeter sind bei Neuvermietungen im Norden Neuköllns längt keine Seltenheit mehr und mit der rasanten Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen wird das Angebot für Mieter weiter verknappt. „In puncto Mieterschutz passiert viel zu wenig, viel zu spät“, kritisierte die Bezirksgruppe der Neuköllner Grünen jüngst beim Start der Kampagne „Rette Deinen Kiez“. Sonnabendnachmittag trafen sich der Grüne Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann und Willi Laumann Weiterlesen

Vereinsjubiläum überschattet: Morus 14 muss sich vom Gemeinschaftshaus und dessen Angestellten trennen

„Heute Abend ist feiern angesagt!“, begrüßte Marianne Johannsen, 1. Vorsitzende des Morus 14 e. V, betont optimistisch alle Freunde und Wegbereiter, die am Freitagabend zum 15. Jubiläum des vielfach ausgezeichneten Vereins ins Gemeinschaftshaus im Rollbergviertel gekommen waren. Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, die Berliner Landesparlamentarierinnen Anja Kofbinger und Dr. Susanna Kahlefeld, Dr. Necla Kelek und viele andere gehörten zu den Gratulanten. Ein langjähriger Unterstützer des Vereins hatte Weiterlesen

Böhmischer Platz soll dauerhaft autofrei und in Neukölln jährlich ein autofreier Tag gefeiert werden

Initiativen und Nachbarschaften zeigten gestern am internationalen PARK(ing) Day weltweit, wie Straßen und Plätze anders genutzt werden können, wenn auf ihnen ausnahmsweise kein Autoblech steht. Auf dem Böhmischen Platz im Richardkiez wurde zwischen 14 und 22 Uhr vorgeführt, wie der Platz mit Ständen und einem Rollstuhl-Parcours, der für die Situation mobilitätseingschränkter Menschen sensibilisierte, mühelos bespielt werden kann. Neben dem Happening im Herzen Rixdorfs gab es in der Flughafenstraße eine Blitzaktion des Weiterlesen

Diskussion über positive und negative Seiten der Entwicklung im Körnerkiez

Ist das Gewerbe eine Belebung oder Belastung für den Körnerkiez? Akteurinnen und Akteure aus der Praxis, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Nachbarinnen und Nachbarn hatten vorgestern die Gelegenheit, über diese Frage gemeinsam zu diskutieren. Eingeladen hatte zum 8. Diskussions-forum Körnerkiez das Quartiersmanagement Körnerpark, das die Veranstaltungsreihe mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt fördert und die LPG Landesweite Planungsgesellschaft mbH, die sie Weiterlesen

Kinder und Jugendliche gestalten ihren Stadtraum in der Gropiusstadt

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, dieses Bekenntnis mit Programmcharakter, das dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius zugeschrieben wird, setzt das Wohnungsunternehmen degewo mit einem partizipativen Kunstprojekt in der nach dem berühmten Architekten benannten Gropiusstadt seit 2010 kontinuierlich um. Auf dem Rotraut-Richter-Platz am U-Bahnhof Wutzkyallee enthüllten Schülerinnen und Schüler aus acht Grund- und Sekundarschulen des Bildungs-verbundes Gropiusstadt gestern das von ihnen selbst gestaltete Fliesengemälde „Fabelwesen“. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Weiterlesen

Mahnwache in Buckow: Verbände fordern Entschärfung von Ampelkreuzungen

Eine 78-jährige Fußgängerin, die am 5. September an der Ecke Marienfelder Chaussee/Rufacher Weg in Buckow auf einem ampelgeregelten Überweg von einem rechtsabbiegenden Lkw beim Überqueren der Straße gerammt wurde, ist nun an ihren Verletzungen gestorben. Zum Gedenken an die tödlich Verunglückte riefen der Changing Cities e. V., FUSS e.V. und VCD Nordost gestern Nachmittag zu einer Mahnwache an der Unfallstelle auf. Den Angehörigen der Frau sprachen die Organisationen ihr tiefes Mitgefühl aus.

„Viele Berliner Ampelkreuzungen sind tödliche Fallen, die dringend entschärft werden müssen! Das Berliner Mobilitätsgesetz schreibt das vor!“, forderten die drei verkehrspolitischen Initiativen in einem gemeinsamen Flugblatt. Der Todesfall zeige, wie gefährdet Weiterlesen

„Die Weise von Liebe und Tod“: Zeitgenössische Fortschreibung eines uralten Stoffes in der Neuköllner Oper

Eine der wichtigsten Inszenierungen war in der frühen Geschichte der Neuköllner Oper die Aufführung von Viktor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis“, die der NO-Gründer Winfried Radeke 1989 und 2000 auf die Bühne brachte. Mit der Produktion „Die Weise von Liebe und Tod“ von Regisseur Fabian Gerhardt, die am Freitagabend auf der Studiobühne uraufgeführt wurde, präsentiert die Off-Oper an der Karl-Marx-Straße nun wieder ein Werk Viktor Ullmanns, der einst als begabter Pianist in den Wiener Schülerkreis von Arnold Schönberg aufgenommen wurde und ab 1923 seine ersten musikalischen Erfolge mit Schönberg-Variationen hatte.

Viktors Eltern, die aus jüdischen Familien stammten, waren schon vor seiner Geburt zum katholischen Glauben konvertiert. Sein Vater war Berufsoffizier in der österreich-ungarischen Armee, wurde im Ersten Weltkrieg zum Oberst befördert und in den Adelsstand erhoben. Erst durch die Rassenpolitik der Nationalsozialisten wurde Viktor Ullmann, ein geborener Katholik, zum Juden gemacht. 1942 deportierten ihn die Nazis ins Ghetto Theresienstadt. Im Oktober 1944 wurde er nach Auschwitz-Birkenau verschleppt und dort wenige Tage später ermordet.

„Ich habe in Theresienstadt ziemlich viel neue Musik geschrieben, zu betonen ist, dass wir keineswegs bloß klagend an Babylons Flüssen saßen und dass unser Kulturwille unserem Lebenswillen adäquat war“, erklärte Ullmann einmal selbst. Trotz größter Probleme engagierte er sich für ein reiches Musikleben im KZ Theresienstadt, wo er unter extremen Bedingungen einen beträchtlichen Teil seiner Werke schuf – u. a. „Der Kaiser von Atlantis“ und „Die Weise von Liebe und Tod“.

Das Melodram, das er im September 1944 komponierte, basiert auf Auszügen der Erzählung „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ von Rainer Maria Rilke. Der Dichter schrieb 1899 die Geschichte eines jungen Adeligen, der 1664 als Fahnenträger (Cornet) in den Krieg gegen die Türken zieht. Er erfährt das raue Leben der Soldaten, erlebt mit einer geheimnisvollen Gräfin seine erste Liebesnacht und zieht waffenlos, aber mit fliegender Fahne in die Schlacht, in der er unter 16 Säbelhieben schließlich stirbt. Das kurze, düster-romantische Stück erzielte erst im Jahr 1912 seinen großen Durchbruch. Der Cornet wurde Rilkes größter Erfolg, vor allem bei deutschen Soldaten, die mit dem Heftchen im Gepäck in beide Weltkriege zogen.

Für die Aufführung der Neuköllner Oper schufen Regisseur Fabian Gerhardt und Komponist Malte Giesen eine Neufassung und Interpretation des Urspungswerkes. Anders als bei Ullmann umfasst die Produktion erstmals Rilkes vollständigen Text. Für die neuen, 1944 nicht vertonten Passagen, schrieb Giesen, der sich insbesondere mit seinen elektro-akustischen Arbeiten einen Namen gemacht hat, die Musik. Begleitet vom Solopianisten Markus Syperek, der Klavier und Keyboard spielte, vokalisierte und deklamierte die Sopranistin Hrund Ósk Árnadóttir den Text im Wechsel mit dem Schauspieler Dennis Herrmann. Mit einfachen Mitteln und viel Kreativität gestaltete Rebekka Dornhege Reyes die Kostüme und das Bühnenbild. Videos von Cavo Kernich rundete die einstündige Aufführung im Studio der Neuköllner Oper ab.

„Ich kenne kein anderes Werk, das die Abgründe und Absurditäten des deutschen 20. Jahrhunderts so bündelt“, urteilt Fabian Gerhardt über Ullmanns letztes Musikstück im Programmheft. In Zeiten wachsender Verbreitung und drohender Akzeptanz rechtspopulistischer Parolen rüttelt die komponierte Interpretation von Giesen und Gerhardt auf – macht aber auch traurig und nachdenklich.

Weitere Aufführungen von „Die Weise von Liebe und Tod“ vom 21. bis 23. und 27. bis 30. September sowie 11. bis 14. und 19. Oktober um 20 Uhr im Studio der Neuköllner Oper (Karl-Marx-Str. 131/133); Karten ab 17 Euro.

=Christian Kölling=

Fest für Ganesha im Hindutempel in der Hasenheide

Das Sri Ganesha Chaturthi-Fest ist einer der höchsten hinduistischen Feiertage. In Berlin wird der Tag, an dem Lord Ganesha – Sohn des Gottes Shiva und der Göttin Parvati – für alle seine Anhänger auf der Erde erscheint, alljährlich im Sri Ganesha Hindu Tempel in Neukölln gefeiert. Entsprechend dem hinduistischen Kalender fällt das Ereignis auf den vierten Tag nach Neumond im Monat Bhaadrapada. Es ist ein sehr beliebtes Fest, das im Süden Indiens zehn Tage lang ausgiebig gefeiert wird. Am vergangenen Sonnabend versammelten sich im Tempel in der Hasenheide Weiterlesen

Max Röger holt WM-Gold im Rudern nach Neukölln

Heute enden – vermutlich weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit – in Plovdiv die Ruder-Weltmeisterschaften 2018. Für Max Röger von der Rudergesellschaft Wiking e. V. wurde auf dem Ruderkanal der zweitgrößten Stadt Bulgariens gestern ein Traum wahr: Er kommt mit einer Goldmedaille im Leichtgewichts-Doppelvierer nach Neukölln zurück! Das von Robert Sens trainierte Boot überraschte die favorisierten Italiener mit einem perfekten Start und konnte sich schließlich 500 Meter vor dem Ziel entscheidend absetzen und dem Weltmeistertitel entgegen rudern.
Für die traditionsreiche RG Wiking, die in dieser Saison den Weiterlesen

1920 als Novum in Deutschland gegründet, seit 1958 auf ehemaligen Äckern des Ritterguts Britz

Lernen mit Kopf, Herz und Hand, gemeinschaftliche Erziehung sowie die Schaffung eines Vertrauens-verhältnisses zwischen Lehrern und Schülern waren drei Prinzipien des Reformpädagogen August Heyn. Schon während der entbehrungsreichen Zeit des Ersten Weltkriegs brachten sie ihn auf die Idee, in Neukölln eine Gartenarbeitsschule zu gründen, in der Jungen und Mädchen die Natur kennenlernen und koedukativ unterrichtet werden sollten. Am 1. April 1920 wurde sie als ein Novum in Deutschland auf einem über 40.000 Quadratmeter großen Areal am Teltowkanal verwirklicht. Weil diese Gartenarbeits-schule, die in der Weimarer Republik viele Nachahmer fand, Weiterlesen

„Wie geht es dir eigentlich?“

Mit dieser Frage ist eine Aktionswoche der Helene-Nathan-Bibliothek für die Erhaltung und Wiederherstellung der seelischen Gesundheit überschrieben. Zum Auftakt stellten sich gestern Nachmittag sechs Neuköllner Einrichtungen im Foyer der Bibliothek vor.

„Wir planen ein Gesundheits- und Sozialzentrum, in dem verschiedene Berufsgruppen zusammen mit den Menschen im Stadtteil für die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten eintreten“, sagte mir Lea Linke vom Gesundheitskollektiv Berlin. Das Weiterlesen

Auf den Spuren der Novemberrevolution 1918 in Neukölln

Eine historische Führung der Volkshochschule Neukölln zu Originalschauplätzen der November-revolution 1918 und ihrem blutigen Ende im März 1919 leitete am vorigen Sonnabend der Historiker Henning Holsten, Dokto-rand im Fachbereich Geschichts- und Kultur-wissenschaften des Fried-rich-Meinecke-Instituts der Freien Universität Berlin und Mitarbeiter beim Mobilen Museum des Museums Neukölln. Gut 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Berliner Bezirken fanden sich am Treffpunkt in der Karlsgartenstraße 7 – 9 neben einer Weiterlesen

Anders leben und arbeiten: Wandelwoche stellt richtungsweisende Ideen und Projekte vor

„Ein gutes Leben für alle und überall – ist möglich!“, lautet der Leitgedanke der Wandelwoche, in der noch bis einschließlich kommenden Sonntag richtungs-weisende Ideen und Projekte für ein anderes Leben und Wirtschaften jenseits von Wachstums-imperativen und Profitstreben vorgestellt werden. Denn, so sind die Organisatoren der Woche überzeugt: „Die Suche nach solidarischen Lebens- und Wirtschaftsweisen ist vielerorts gelebte Praxis – auch vor unseren Türen in Berlin und Brandenburg.“ Dementsprechend breit sind die Themen der Wandelwoche 2018 gefächert. Sie decken die Bereiche Ernährung, Konsum, Arbeit und Wirtschaften, Gesundheitsversorgung, Weiterlesen

Raus aus der befristeten Förderung: Regelfinanzierung für die Stadtteilmütter ab 2020 in ganz Berlin

17 Frauen haben in diesem Jahr wieder erfolgreich ihren Ausbildungskurs als Stadtteilmutter in Neukölln abgeschlossen. Stadtentwicklungsenatorin Katrin Lompscher und Bezirksbürgermeister Martin Hikel überreichten ihnen am gestern Vormittag bei einer Feierstunde im Rixdorf-Salon des Neuköllner Rathauses die Zertifikate. Jens-Jörg Erbe, Geschäftsführer des Jobcenters Neukölln, Sabine Fischer, Geschäftsführerin des Diakoniewerkes Simeon, und Maria Macher, Projektleiterin der Stadtteilmütter in Neukölln, statteten die neuen Stadtteilmütter zudem mit Sweatshirts, Taschen und Schals Weiterlesen