„Stumme Poesie“: Gruppenausstellung der Berliner Kunstwand eröffnet

Die Berliner Kunstwand bringt Kunst in den öffentlichen Raum, weil es nicht genügend Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler gibt. Ihr Debüt feierte die Initiative im Januar 2012 im Foyer des Kammermusiksaals der Berliner Philhar-monie. Ein Jahr später war die Kunstwand u. a. beim Festival 48 Stunden Neukölln auf dem Hof von Kutschen-Schöne im Böhmischen Dorf zu sehen. Seit vergangenem Donnerstag ist die Gruppenausstellung „Stumme Poesie“ der Künstler-Initiative in der Galerie im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt zu sehen. Am 2. September zur längsten Kaffeetafel der Gropiusstadt auf dem Wildmeisterdamm wird die Berliner Kunstwand für einen Tag im Freien aufgestellt.

„In den Arbeiten der elf Künstler der Berliner Kunstwand werden unterschiedliche Blicke auf die Welt sichtbar, gefiltert und und geprägt durch die eigenen Innen- und Lebenswelten. Die Werke bereichern sich gegenseitig, indem sich ihre Aussagen ergänzen und zusammenwirken – aber auch widersprechen“, wird in der Einladung zur Ausstellung erläutert.

Die Idee der Berliner Kunstwand hat inzwischen Nachahmer gefunden. “Wir sind die erste kleine Schwester und arbeiten mit der Berliner Kunstwand in Kooperation zusammen“, erläutert die Initiative Lübeckerkunstwand auf ihrer Webseite.

Die Ausstellung „Stumme Poesie“ wird noch bis zum 13. Oktober in der Galerie des Gemeinschaftshauses Gropiusstadt (Bat-Yam-Platz 1) gezeigt; Öffnungszeiten: Di. – Fr. 9 – 21, Sa. 9.30 – 21 Uhr.

=Christian Kölling=