Kinder und Jugendliche aus 37 Neuköllner Schulen traten beim 12. degewo-Schülertriathlon gegeneinander an

Der erste Ironman-Triathlon wurde 1978 auf Hawaii ausgetragen. Der Ultra-Ausdauersport, zu dem bei den Erwachsenen 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathonlauf gehören, fiel gestern beim 12. degewo-Schülertriathlon in der Gropiusstadt einige Nummern kleiner aus. Je nach Altersklasse mussten die Dreier-Teams des Neuköllner Nachwuchses 50 bis 100 Meter schwimmen, 3.000 bis 4.000 Meter radeln und 800 bis 1.200 Meter laufen. Über 1.000 Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse aus insgesamt 37 Neuköllner Schulen – darunter auch einige mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt – stellten sich im degewo-Stadion und Kombibad Gropiusstadt an der Lipschitzallee in Teamstaffeln der Herausforderung.

Britta Steffen, Doppel-Olympiasiegerin im Schwimmen, mehrfache Welt- sowie Europameisterin der SG Neukölln und seit kurzem Mutter, begrüßte die Teilnehmenden und verriet: „Ich bin mit meinen Sohn sofort beim Baby-Schwimmen gewesen. Jetzt lernt er laufen. Nur bis er Fahrradfahren kann, wird es noch etwas dauern.“ Gemeinsam mit Sportbotschaf-terin Steffen waren Bezirksbür-germeister Martin Hikel, degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann, Schul- und Sportstadträtin Karin Korte und der Staatssekretär für Sport Aleksander Dzembritzki auf die Bühne des Stadions an der Lipschitzallee gekommen.

„Als kommunales Wohnungsbauunternehmen ist uns ein gutes soziales Miteinander in unseren Quartieren wichtig. Der degewo-Schülertriathlon ist dafür ein sehr gutes Beispiel: Fairness und Teamgeist sind die Grundlage für ein friedliches Miteinander und das erleben bei dieser Sportveranstaltung schon die Jüngsten“, sagte Sandra Wehrmann, die als Vertreterin des Hauptsponsors auch das offizielle Startsignal im Kombibad in der Lipschitzallee gab. Der seit 2007 jährlich in Neukölln stattfindende Schülertriathlon ist eines der größten familienorientierten Sport-Ereignisse im Berliner Süden. 8.446 Kinder und Jugendliche nahmen bisher an der Veranstaltung teil; insgesamt wurden bei allen Wettkämpfen 261 Kilometer geschwommen, 8728 Kilometer Rad gefahren und 2.718 Kilometer gelaufen.

„Der größte Schülertriathlon Berlins ist ein Ereignis, bei dem Neukölln die Nase vorn hat“, würdigte Bezirksbürgermeister Hikel die Veranstaltung: „Egal ob Sieg oder Niederlage – am Ende springt für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein großer Erfahrungsgewinn heraus. Sport und der Mannschaftswettkampf stärken ihre Gemeinschaft.“ Schul- und Sportbezirksstadträtin Korte sagte: „Kurz vor den Sommerferien zeigen über 1.000 Neuköllner Schülerinnen und Schüler was in ihnen steckt und schwimmen, radeln oder laufen was das Zeug hält! Ihre Teilnahme am degewo-Triathlon werden sie auch nach ihrer Schulzeit niemals vergessen, denn einzigartig ist die Atmosphäre des Kräftemessens in einer so außergewöhnlichen Teamstaffel.“

Sportmoderator Marco Altmann kommentierte die Wettkämpfe im Stadion und befragte die Nachwuchssportler im Ziel. Am Rand des Sportereignises präsentierten sich Schulen, Vereine und Organisationen. Alle Starterinnen und Starter erhielten als Belohnung fürs Mitmachen ein T-Shirt, einen Sportbeutel mit Trinkflasche sowie eine Freikarte für das ISTAF-Sportfest im September. Die Gewinnerteams bekamen zudem Preise und Auszeichnungen. Für das nächste Jahr ist die Ausrichtung des degewo-Schülertriathlon gesichert.

=Christian Kölling=

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Eine Antwort

  1. Lieber Herr Kölling,
    dies ist ein wunderbarer Artikel, der die Bedeutung von Bewegung und Sport für Kinder und Jugendliche ebenso würdigt, wie das Engagement und den Einsatz der degewo uns vieler Anderer für den Schulsport in Neukölln. Vielen Dank dafür!
    Marco Guhl
    Schulsportleiter Neukölln

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