„Berlinale Goes Kiez“ bringt internationales Filmflair auch nach Neukölln

In wenigen Tagen startet die 68. Berlinale, für die heute der Vorverkauf begonnen hat. „Berlinale Goes Kiez“ heißt die Sonderreihe, mit der seit 2010 das Festival dezentral in die Programmkinos der Stadt gebracht wird, um die Arbeit jener Filmtheater zu würdigen, deren engagierte Betreiber sich für eine lebendige Kinokultur einsetzen, und deren Besucher über das ganze Jahr hinweg auch anspruchsvolle Filme sehen möchten.

Für die Besucherinnen und Besucher ist „Berlinale Goes Kiez“ die Gelegenheit, im vertrauten Kiezkino Berlinale-Vorstellungen zu sehen und vor der Haustür Festivalatmosphäre zu schnuppern. Am 22. Februar ist die Sonderreihe in Neukölln im Neues Off in der Hermannstraße zu Gast. Gezeigt werden im großen Kinosaal, der 1919 zunächst als Varieté, Volkstheater und Ballsaal in Betrieb genommen und 1926 zum Kino umgebaut wurde, der Dokumentarfilm „Eldorado“, den Markus Imhoof über die europäische Flüchtlingspolitik drehte. Außerdem gibt es die schwedisch-dänische Produktion „Unga Astrid“, in der die Schriftstellerin Astrid Lindgren in ihren Jugendjahren als starke und unabhängige Frau portraitiert wird, sowie Kurzfilme des Berlinale Shorts-Wettbewerbs, bei dem Beiträge aus 18 Ländern um den Goldenen Bären für den besten Kurzfilm konkurrieren.

In Neukölln war „Berlinale Goes Kiez“ bereits mehrfach im Kino an der Hermannstraße; weitere Gastspiele gab es im Il-Kino in der Nansenstraße, im Wolf in der Wildenbruchstraße sowie in der Passage am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße.

=Christian Kölling=

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