Erstes Info- und Vernetzungstreffen für das zweite „Offenes Neukölln“-Festival

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Sommer, soll es das Festival „Offenes Neukölln“ auch in diesem Jahr wieder geben: Vom 1. bis 3. Juni lädt das Bündnis Neukölln alle Neuköllner*innen ein, gemeinsam zu feiern und zu diskutieren; zahlreiche Initiativen und Vereine beteiligen sich mit spannenden Veranstal-tungen an dem Festival.

2017 verübten Rechtsradikale in Neukölln zahlreiche Übergriffe. Menschen wurden bedroht und angegriffen, Autos angezündet. 16 Stolpersteine, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern, wurden aus dem Boden gerissen. Auch in Neukölln gewannen Menschen mit rassistischen Positionen Sitze in Parlamenten. „Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, wie vielfältig, antirassistisch, lebenswert und kämpferisch Neukölln ist“, umreißt Nathalie Rücker, Sprecherin des Bündnis Neukölln, die Idee hinter dem Event. Die Veranstalter freuen sich über alle, die im Rahmen des Festivals Lesungen und Diskussionen, Theater- und Filmvorführungen, Partys und Konzerte, Ausstellungen, Kinderfeste, Stadtrundgänge etc. organisieren möchten. Auf der Website www.offenes-neukoelln.de finden sich ständig aktualisierte Informationen zum Festival.

Am Mittwoch, den 14. Februar um 19 Uhr lädt das Bündnis zu einem Info- und Vernetzungstreffen ein, auf dem offene Fragen geklärt werden und der Kontakt zu anderen Interessierten hergestellt werden kann. Das Treffen findet im Nachbarschaftshaus „Vielfalt im Schillerkiez“ (Karlsgartenstraße 6) statt.

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