Überraschungen auch 2018 nicht ausgeschlossen: Alles Gute und ganz viel Schwein im Neuen Jahr !

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, kalauerte einst der Münchner Kabarettist Karl Valentin. Gewiss ist, dass das neue Jahr sowohl angenehme als auch unangenehme Überraschungen bringen wird, an die jetzt noch niemand denken kann. „Alles Gute und ganz viel Schwein im Neuen Jahr“, können wir in einer ungewissen Zukunft also alle gut gebrauchen, wie auch der Blumenladen im U-Bahnhof Hermannplatz erkannte und sein Angebot zum Jahreswechsel entsprechend ausrichtete. 

Traurigste Überraschung aus Neuköllner Sicht war 2017 sicher das politische Aus für Jan-Christopher Rämer, der am 24. November um seine sofortige Entlassung als Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport bat, nachdem er drei Tage vorher betrunken am Steuer seines parkenden Autos in der Leinestraße erwischt worden war.

Freudigstes Ereignis dürfte – gemessen an den Klickzahlen bei Facebook – für die Leserinnen und Leser des FACETTEN-Magazins dagegen am 10. Juli die Eröffnung des Anita-Berber-Park gewesen sein, der sich jetzt auf einem ehemaligen Gräberfeld des St. Thomas-Friedhof über 66.000 Quadratmeter an der Hermannstraße erstreckt.

Und meine größte persön-liche Überraschung 2017? Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals einen Turban tragen würde. Ein Tag der Interreligiösen Einheit am 3. Oktober im Jugendclub Manege in Neukölln machte es möglich.

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch vom alten ins neue Jahr!

=Christian Kölling=

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