Einst Bruchbude, jetzt Schmuckstück der Hufeisensiedlung

Vor fünf Jahren verwirklichten sich Kathrin Lesser und Ben Buschfeld einen Traum und eröffneten in der Hufeisen-siedlung mit TAUTES HEIM ein bewohn- und mietbares Architekturmuseum der Moderne. Zuvor hatten sie zwei Jahre recherchiert und restauriert, um in dem herunter-gekommenen Haus, den Geist der Bruno Taut-Ära wieder auferstehen lassen zu können.

2012 waren die Arbeiten vollendet, und schon im folgenden Jahr wurde das denkmalpflegerische Engagement der Hausbesitzer mit dem Europa Nostra Award geehrt. Anlässlich des Jubiläums eröffnete Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer am vergangenen Sonntag eine Ausstellung, die die aufwändige Renovierung zeigt, die aus einer Bruchbude ein Schmuckstück der 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Hufeisensiedlung machte.

Die Ausstellung „5 Jahre TAUTES HEIM“ in der Info-Station Hufeisensied-lung (Fritz-Reuter-Allee 44) kann freitags und sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden.

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