Eine Weltstadt auf 500 Quadratmetern in Neukölln

Da die Bäume des noch unfertigen Biergartens auf dem Kindl-Gelände noch jung sind, ist das Wort Weltstadt weithin zu sehen. Es macht auf eine Ausstellung aufmerksam, für die Flüchtlinge Erinnerungen an ihre Heimatstädte im Maß-stab 1:10 aus Pappe, Holz und anderen Materia-lien nachgebaut haben.

An die 130 Wohnhäuser, Schulen, Gebets- und Geschäftshäuser, die die Bio-graphien ihrer Erbauer widerspiegeln, sind so binnen eines halben Jahres entstanden. Lichteffekte verdichten die Atmosphäre in der urbanen Miniaturlandschaft. Aus Lautsprecherboxen schallen die Stimmen von Menschen, erzählen Geschichten ausgewählter Häuser und ihrer Erbauer und ziehen die Besucher weiter in die Stadt in der Stadt.

Die Ausstellung „Weltstadt – Erinnerung und Zukunft von Geflüchteten im Modell“ kann noch bis zum 5. Juni in der Agora Rollberg-Halle (Am Sud-haus 2) besichtigt werden; Öffnungszeiten: Mi. – So. 12 – 18 Uhr, Eintritt: frei.

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