Mit Traditionen gebrochen

alt-rixdorfer-weihnachtsmarkt_neukoellnAuf den ersten Blick ist alles wie immer beim Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt: Die Bäume auf dem Richardplatz sind beleuchtet, Menschenmassen drängen sich durch das Spalier aus Ständen, die von Petroleumlampen illuminiert sind, und das Bühnenprogramm  nordet musikalisch in Richtung Besinnlichkeit ein.

Bei genauem Hinsehen ist aber doch nicht alles wie immer: Die Glühbirnen in den Bäumen haben ausgedient und wurden – der Bezirkskasse und der Umwelt zuliebe – durch 1.500 LED-Leuchten substituiert. Der Budenzauber erstreckt sich nun bis weit in die Richard- und Schudomastraße. Und beim obligatorischen Rundgang über den Festplatz esel-stall_alt-rixdorfer-weihnachtsmarkt_neukoellnmusste Bezirksbürgermeisterin Dr. Franzis-ka Giffey auf die Begleitung von Kamelen verzichten: Die seien gestorben, erklärte sie, und würden diesmal durch die drei Esel ersetzt werden, die gemeinhin während des Markts in einem Verschlag vor der thw-petroleumlampen_eroeffnung-alt-rixdorfer-weihnachtsmarkt_neukoellnSchmiede untergebracht sind.

Knapp 220 Stände von 152 karitativen Einrichtungen offerieren diesmal den Besuchern des Rixdorfer Weihnachtsmarkts handwerk-lich Hergestelltes sowie Kulinarisches in fester und flüssiger Form zum Verkauf. Er ist berlinweit der einzige mit einem ausschließlich nichtkommerziellen Angebot.

Heute hat der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt auf dem Richardplatz von 14 bis 21 Uhr geöffnet, morgen von 14 bis 20 Uhr.

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