Dem rechten Mob nicht die Straßen überlassen

siedlung mit courage_neukoelln-britzSeit dem Wochenende dürfen die Parteien ihre Plakate für die Wahlen am 18. September in den Straßen aufhängen. Eine Besonderheit im Schilder- wald, standesamt britz_neukoellndie es nur in Britz zu sehen gibt, ist ein gelbes Plakat mit einem stilisierten Grundriss der Hufeisen- und Krugsiedlung, das den Text „Siedlung mit Courage! Keine Stimme für Nationa-lismus und Rassismus!“ trägt. In einer gemeinsamen Aktion machten die Anwohner*innen-Initiative Hufeisern gegen Rechts sowie die Neuköllner Orts- verbände der SPD, der Grünen und der Linken  am Sonntagnachmittag gut sichtbar schilderwald wahlplakate_neukoelln24 Tafeln mit Kabelbindern an Laternenmasten fest.

„Wir wollen dem rechten Mob nicht die Straßen überlassen“, begründete ein Mitglied von Hufeisern gegen Rechts die Aktion: „Der Kampf gegen den gruppenfoto siedlung mit courage_neukoelln-britzerstarkenden Rechts-populismus muss ein gemeinsames Ziel aller demokratischen Parteien sein.“ Die drei beteiligten Parteien waren mit ihren Britzer Kandidaten Derya Caglar (SPD), Sibylle Steffan (Grüne) und Jörg Lelickens (Linke) vertreten. Auch die CDU Neukölln sei von der Initiative angesprochen worden, habe aber mit den Worten „Wir möchten nicht“ auf eine Beteiligung verzichtet.

=Christian Kölling=

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Eine Antwort

  1. […] Die NPD hat rund um die Hufeisensiedlung plakatiert. Ein Grund mehr für die Initiative „Hufeisern gegen rechts“ eigene Plakate zu hängen, die klar machen: Die Hufeisensiedlung ist eine „Siedlung mit Courage! Keine Stimme für Nationalismus und Rassismus“. Die Facetten Neukölln berichten über das gestrige Plakatieren, bei dem wir Direktkandidat*innen der SPD, Linken und Grünen unterstützt haben. Für mich ist die Initiative das beste Beispiel, wie eine Nachbarschaft klare Kante gegen rechts zeigt und überparteilich Gesicht zeigt. Hier geht’s zum Bericht.  […]

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