Geschichte der Wende in arabischer Sprache

Eine misslungene Generalprobe, sagen Theaterleute, sei die beste Garantie für eine kameramann_die wende_daz neukoellngelungene Premiere und weitere erfolgreiche Aufführungen. Sofern  diese Regel über das Theater hinaus  gilt, muss die arabischsprachige Ausstellung „Die Wende – der Beginn der deutschen Einheit. Eine friedliche Revolution zur Wiedervereinigung“, ein voller Erfolg werden.

Zur Eröffnung  luden vorgestern der Bezirksstadtrat für Soziales, Bernd Szczepanski, und der Leiter des Deutsch-Arabischen Zentrums (DAZ) Nader Khalil ein. Die Zielgruppe, neu zugezogene Flüchtlinge aus arabischen Ländern, denen auf zwanzig Tafeln in Arabisch die Geschichte der Wiedervereinigung 1989 näher gebracht werden soll, vonnekold_kofbinger_die wende_daz neukoellnwar aber im DAZ nicht erschienen. Größeres Interesse fand die Ausstellung dagegen bei den manteuffel_die wende_daz neukoellnBezirksverordneten Elfriede Manteuffel (CDU), Gabriele Vonnekold , Vorsitzende der Grüne-Fraktion und Wolfgang Hecht (SPD) sowie bei der Abgeordneten Anja Kofbinger (Grüne).

„Die Ausstellung ist für uns sehr wichtig. Es ist gut, wenn Journalisten darüber berichten. Beirut war auch einmal durch eine ‚Grüne Linie‘ getrennt, die zerschossen war“,  sagte Khalil. Die arabische Redaktion der Deutschen Welle habe sich bereits zu einem szczepanski_khalil_die wende_daz neukoellnBesuch angemeldet , um über die vom Auswärtigen Amt und der Bundesstiftung Aufarbeitung  gestalteten Tafeln zu berichten.  „Für einige Besucher werden sich neue Perspektiven auf Deutschland eröffnen für andere ergeben sich vielleicht Parallelen zu ihren Heimatländern, die sie wegen Krieg und innerer grundgesetz arabisch_die wende_daz neukoellnAuseinandersetzungen verlassen mussten“, war sich ebenfalls Sozialstadtrat Szczepanski sicher.

Alix Rehlinger, Fachbereichsleitung für Soziales & Integration im Diakoniewerk Simeon gGmbH, versuchte ausstellung_die wende_daz neukoellndagegen, die geringe Resonanz unter den Geflüchteten zu erklären:  „Für die Ausstellung ist es noch zu früh“, sagte sie. „Die Geflüchteten wollen zuerst eine eigene Wohnung finden, Deutsch lernen und eine Arbeit bekommen.“ Danach würden die Alleinstehenden sich um die Familienzu-sammenführung 2plus4_die wende_daz neukoellnkümmern: „Die Genfer Flüchtlingskon-vention gibt  den Geflüchteten das Recht, ihre Ehepartner und die Kinder, also die engsten Familienangehörigen, nach Deutschland zu holen.“

Fahmi Al-Hamdani, seit kurzem DAZ-Mitarbeiter, gefielen  die Tafeln über Montagsdemonstrationen, Begrüßungsgeld und 2 plus 4-Verhandlungen gut: „Ich habe sehr viel gelernt in der Ausstellung“,  sagte er. Niemand sollte sich von der geringen Resonanz am Eröffnungstag entmutigen lassen. Bezirks-stadtrat Bernd Szczepanski dachte laut darüber nach, ob es nicht  am Ende der Ausstellung eine Diskussion zwischen Arabern und Deutschen im DAZ geben könne.

Die Ausstellung kann bis zum 31. August im Deutsch-Arabischen Zentrum (Uthmannstr. 23) besichtigt werden; Öffnungszeiten: Di. 14 – 18, Mi. 9 – 14 Uhr. Gruppen können sich für gesonderte Termine bei der Neuköllner Koordinierungsstelle für Flüchtlingsfragen (Tel. 030 – 90239 2790, jessica.thiemann[at]bezirksamt-neukoelln.de) melden.

=Christian Kölling=

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Eine Antwort

  1. Wie kann es sein – DAZ – Deutsch Arabisches Zentrunm???
    DAZ ist bereits mit Deutsches Architektur Zentrum belegt!!!!!!!!!!

    Bitte mal richtigstellen!

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