Die kleinen und etwas größeren Feinheiten

schlupfloch_tempelhoferfeld berlin-neukoellnEs bleibt, wie es ist: So lässt sich sehr verkürzt die Quintessenz des Entwicklungs- und Pflegeplans (EPP) für das Tempelhofer Feld zusammenfassen, der vor-gestern zum Abschluss des Bürgerbeteiligungsprozes-ses treppe oderstr_tempelhoferfeld berlin-neukoellnan den Berliner Senat übergeben wurde.

In dessen Verlauf hätten sich die Bürger klar für den Erhalt des Charakters des Areals mit seiner offenen Wiesenlandschaft ausgesprochen, teilte Verfahrenskoordinator Tilmann Heuser mit: Folg-lich würden zusätzliche Angebote nur am Rande des Feldes „behutsam entwickelt“ werden. Was das für die Neuköllner Seite bedeutet, skizziert die Detailplanung für den Bereich an der Oderstraße, wo nicht nur „die Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch die Qualifizierung der Eingangsbereiche“ zu teilbereich oderstr_tempelhoferfeld berlin-neukoellnden prioritären planerischen und operativen Maß-nahmen zählt.

„Möglichst bereits ab Herbst 2016 soll die Sanierung der Asphaltdecke des Taxiways an der Oderstraße beginnen“, erklärt Heuser auf Nachfrage. Realisiert werden soll zudem die Entspannung der Situation am nördlichen und südlichen Haupteingang. gebaeude 113_tempelhoferfeld berlin-neukoellnFest steht auch, dass die Baumreihe entlang der Oderstraße erhalten bleiben soll; unklar ist hingegen noch, wie sich an den dazwischen liegenden Eingängen der – häufig durch Schlupflöcher im Gebüsch führende – Zugang zum Feld im Einklang mit dem Denkmalschutz verbessern gebaeude 105_tempelhoferfeld berlin-neukoellnließe. Ebenfalls vom Kon-junktiv wird die Zukunft der Relikte des ehemaligen Sportparks Neukölln einge-leitet: Sie sollten gesichert und instandgesetzt werden, heißt es im EPP, der ferner in Aussicht stellt: „Vorhandene Bauwerke wie die ehemalige Pfeilerhalle und Treppenbauwerke an der Böschung Oderstraße sowie die Stützmauer mit Bank-nischen können in ihrer historischen Funktion sichtbar gemacht und in die Erholungsnutzung integriert werden.“ Geprüft werde außerdem die Nutzung eines Gebäudes für den Aufbau eines Bürgerzentrums, das „das bürgerschaftliche Engagement auf dem Feld unterstützen und als Informationsort für die weiteren Beteiligungsprozesse dienen“ soll. Dieses sei allerdings nicht in den vorhandenen Bauwerken entlang der Oderstraße, sondern im Bestandsgebäude Haus 104, der hundeauslauf oderstrasse_tempelhoferfeld berlin-neukoellnehemaligen Wetterstation, im Wiesenbereich nahe dem Columbiabad vorgesehen, präzisiert Tilmann Heuser die Informationen aus dem Entwicklungs- und Pflegeplan Tempelhofer Feld.

Definitiv auf Veränderungen einstellen können sich indes Hundehalter, deren Vierbeiner das Tempelhofer Feld als Spielwiese nutzen. „Der nördliche Hunde-auslauf wird teilweise neu zugeschnitten“, teilt der Verfahrenskoordinator mit. „Insbesondere wird der Zaun im Osten, der noch teilweise auf dem Taxiway steht, auf die Wiese verschoben, um die Unfallrisiken auf dem Taxiway zu reduzieren.“

=ensa=

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