Stadtentwicklung theoretisch und praktisch

Montagabend hatte Senator Andreas Geisel zum Stadtforum mit dem Titel „Berlins neue Gründerzeit: Alle wollen wohnen“ in die kleine Arena des Tempodroms tempodrom_4.stadtforum berlineingeladen. Mittwoch war der Senator für Stadt-entwickung und Umwelt dann mit dem Neuköllner SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck sowie Bezirksbaustadtrat Thomas Blesing (SPD) und Ingo Malter, dem Geschäftsführer der Stadt und Land GmbH, zum Kiezrundgang im erweiterten Quartiersmanagement-Gebiet Sonnenallee/High-Deck-Siedlung, um sich über die Chancen für ein nachbarschaftliches Miteinander zu informieren. Zwei Termine, bei denen es sowohl um eher theoretische als auch ganz praktische Aspekte der Weiterlesen

Von einem Ende zum anderen

1_das haus der mutter_dorothea koch_museum neukoellnMach ich nächste Woche oder übernächste! Guck ich mir an, wenn ich sowieso in der Nähe bin! Wer kennt das nicht? Bei Veranstaltungen, die länger dauern, lauert die Gefahr, der Aufschieberitis anheim zu fallen. Irgendwann ist es dann zu spät, und man hat’s verpasst. In Britz stehen an diesem Wochenende gleich zwei Finale in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander an.

Eines davon ist die Ausstellung „Das Haus der Mutter“, die vor 11 Wochen von Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer im Museum Neukölln eröffnet wurde. In der künstlerischen Installation von Dorothea Koch, der Tochter, gehe es um die „Enttabuisierung des Todes und den damit einhergehenden Erfahrungen über die Weiterlesen

Festakt und Kundgebung zum RomaDay: „Es ist Versöhnung, wenn die Menschen zivilisiert zusammenleben“

Der 8. April ist der Internationale Tag der Sinti und Roma. Er geht auf die weltweit erste Roma-Konferenz im Jahr 1971 in London zurück, die als ein Meilenstein auf savic_sahiti_kyuchukov_podiumsdiskussion romaday_k-fetisch neukoellndem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe und Würde sowie gegen Diskriminirung und soziale Ausgrenzung der Roma gilt. Heute wird der Gedenktag in Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck mit einem Festakt am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas begangen.

Bereits gestern haben die vier Verbände Amaro Drom, Amaro Foro, Roma Kultur Rad Berlin und Rroma Informations Centrum zu einem öffentlichen Abendgespräch ins k-fetisch in der Neuköllner Wildenbruchstraße eingeladen, um über die Bürgerrechtsbewegung der Roma und Weiterlesen

Ein Aufzug, sechs Bäume, 15 Bänke, über 40 Fahrradbügel, rund 100 Poller: Was gibt’s Neues auf der Karl-Marx-Straße?

3.bauabschnitt karl-marx-strasse neukoelln

Als Mitte Juni 2010 zwischen Lahn- und Jonasstraße mit dem Umbau der Karl-Marx-Straße begonnen wurde, war Thomas Blesing schon seit fast vier Jahren Baustadtrat auftakt 3.bauabschnitt karl-marx-strasse neukoellnvon Neukölln. Franziska Giffey hatte damals noch keinen Dok-tortitel und arbeitete als Europa-beauftragte im Bezirksamt. Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport wurde sie erst, als die Arbeiten im ersten Bau-abschnitt schon in vollem Gange waren.

Jetzt ist Giffey seit fast einem Jahr Bezirksbürgermeisterin, Blesing immer noch Baustadtrat, und bei der Umgestaltung der Karl-Marx-Straße wurde gestern der dritte Bauabschnitt zwischen Uthmann- und Briesestraße in Angriff genommen. „Offiziell ist es aber der zweite, weil der erste genau genommen Weiterlesen

Ärger vorprogrammiert

„Wenn das zustande kommt, gibt’s richtig Ärger!“, vermuteten schon vor rund einem Jahr viele im Kiez. Damals wurde bekannt, dass auf dem Gelände des ehema-ligen Eisenwerks Franz Weeren zwischen Delbrück- und Glasower Straße per Crowd-funding luxuriöse Wohneinheiten bauprojekt glockengiesserei franz weeren_neukoellngeplant wer-den. Inzwischen zeugen rege Bautätigkeiten vom Zustandekommen und bringen zunächst Lärm und Dreck. Den richtigen Ärger befürch-ten die Nachbarn aber erst für die Zeit nach dem Einzug der Neuen. Denn inmitten der Wohnanlage „Glockengießerei“ steht die alte Weeren-Villa, die seit 1988 an das Brauhaus Rixdorf verpachtet ist, zu dem ein lauschiger und an Schönwetter-Abenden stark frequentierter Biergarten mit entsprechendem Geräuschpegel gehört.

Bus der Aktion „Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“ erneut am Jobcenter Neukölln

Mit einer Pressekonferenz startete gestern die Jobcenter-Tour 2016 der Aktion eschen_steger_busteam_pk jobcenter-beratungstour2016_berlin„Irren ist amtlich – Beratung kann helfen“ vor dem Jobcenter Berlin-Mitte. Erstmals stellt aufgrund einer Allparteien-Initiative des Abgeordnetenhauses das Land Berlin in diesem und im kommenden Jahr jeweils 60.000 Euro für den Betrieb des Beratungs-busses lutz mania_pk jobcenter-beratungstour2016_berlinzur Verfügung. Diese Förderung rettet die mobile Beratung nicht nur im zehnten Jahr ihres Bestehens, sondern ermöglicht sogar eine zeitliche Ausdehnung der Aktion.

Auch Lutz Mania (M.), Geschäftsführer des Jobcenters Mitte war zum Termin vor die Treppe seiner Behörde gekommen. „Unser Jobcenter ist gut aufgestellt. Wir haben bei Weiterlesen

„In was für eine Gegend sind wir hier eigentlich gezogen?“

Seit letztem Freitag liegt ein neues Neukölln-Buch auf den Büchertischen der Buch-handlungen. Ein Sachbuch mit einem Ortsschild des Bezirks auf dem Cover, dem Titel „Keine Angst, hier gibt’s neukoelln-schriftzug_konrad-agahd-schulhofauch Deutsche!“ und dem vielleicht verkaufsfördernden Untertitel „Unser neues Leben im Problemkiez“. Geschrieben hat es Thomas Lindemann, dessen „Kinderkacke. Das ehrliche Elternbuch“ es vor sechs Jahren bis in die Spiegel-Bestsellerliste schaffte.

Damals wohnte der Autor noch im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg. Inzwischen hat ihn, seine Frau und die drei Kinder die Suche nach einer größeren, bezahlbaren Wohnung von der „Wohlfühl-Welt des gentrifizierten Prenzlauer Berg“ in den Neuköllner Norden verschlagen, mitten in „Deutschlands Problembezirk Nummer 1“. „Papa, in was für eine Gegend sind wir hier eigentlich gezogen?“, wird Weiterlesen

„Das Beste für Kunden und Kiez“: Auftakt zur dritten Saison des Marktes auf dem Neuköllner Kranoldplatz

bio-bauer klaus_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnVor zwei Jahren konnten die Neubritzer nur einmal im Monat auf einem Markt in ihrem Kiez einkaufen, im letzten Jahr ging es schon zweimal monatlich. Und fish&chips_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnseit gestern ist DIE DICKE LINDA nun ein richtiger Wochenmarkt, der jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr auf dem Kranoldplatz zum Einkaufen und als Treffpunkt einlädt. Nicht nur, wie in den letzten beiden Jahren, vom Frühling bis zum Herbst, sondern auch in den Wintermonaten.

Knapp 30 Händler waren bei der 2016-Premiere dabei, um zum neuen Kapitel der Erfolgsgeschichte beizutragen, die 2014 begann. Damals hatte Theresa Dühn, eine Anwohnerin des Kranoldplatzes, Weiterlesen

Im Neuköllner Ilsenhof geboren – und geblieben

neukoellner leuchtturm_neukoellnAlle zwei Wochen treffen sich donnerstags Menschen aus dem Körnerkiez zum Erzählcafé im Neuköllner Leuchtturm. Das vom Quartiersmanagement Körner-park geförderte Projekt geht auf eine Initiative von Christiane Borgelt zurück, die zu jedem Termin einen Gast einlädt, in gemütlicher Runde von seinem Leben zu erzählen. Der Fokus liege auf einer sehr persön-lichen Sicht auf die Dinge, einem gegenseitigen Austausch und neuen Erkenntnissen, beschreibt die Stadtplanerin ihre Intention.

Am vergangenen Donnerstag war es Anneliese Gergs, die knapp einem Dutzend Interessierter Einblicke in ihr Leben gewährte: Hoch-konzentriert und chronologisch berichtete die fast 86-Jährige 1 1/2 Stunden lang von ihrem spannenden Werdegang, der 1930 im Ilsenhof im Weiterlesen

Wunschzettel an Neuköllns Bezirkspolitiker

Sie sind der Meinung, dass endlich eine bestimmte Neuköllner Straße saniert oder eine Grünanlage in Ihrer Nachbarschaft umgestaltet werden sollte? Sie finden, dass clipart euronotenin Ihrem Kiez ein Spielplatz fehlt und haben auch schon eine Idee, wo er gebaut werden könnte? Dass die Ausstattung der Schule Ihres Kindes zu wünschen übrig lässt, ist Ihnen schon länger ein Dorn im Auge? Dann teilen Sie – und das ist kein April-Scherz – den Neuköllner Politikern Ihre Wünsche mit!
Aktuell laufen im Bezirk die Vorbereitungen für die Investitionsplanung 2017 – 2021, an der sich alle beteiligen können. „Diese Planung des Bezirks legt fest, wo in den nächsten Jahren für das Neuköllner Gemeinwesen investiert wird. Daher“, so Bezirksbürgermeis-terin Giffey, „mein ausdrücklicher Appell an die Neuköllnerinnen und Neuköllner: Nehmen Sie teil! Reden Sie mit! Gestalten Sie mit!