Was bitte ist JMD? Ein Turnier in Neukölln gibt die Antwort

bezirkssporthalle neukoelln_jmd-turnierwochenende tsv rudowWer an diesem Wochenende in Neuköllns Bezirks-sporthalle an der Oderstraße geht und aufmerksam hinsieht, dürfte sich angesichts der Ausschilderung eine Frage stellen: Und wo ist der Einlass pokale_jmd-turnierwochenende berlin-neukoellnfür Gian-Marco Meier und Luca?

Denn es sind nicht nur Mädchen und junge Frauen, die bei den Jazz- und Modern Dance-Turnieren antreten, sondern zwei der drei Forma-tionen des Veranstalters TSV Rudow 1888 e. V. tanzen mit männlicher Verstärkung um Pokale: Gian-Marco Meier gehört zum Twilight-Team, das in der 2. Bundesliga Nord-Ost/West startet, und Luca zur Gruppe namens Peanuts, die in dieser Saison in die Jugendverbandsliga Nord-Ost aufstieg.

Alle zwei Jahre richtet der TSV Rudow das Turnier aus, das diesmal unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin und des Neuköllner Sportstadtrats giffey_raemer_bezirkssporthalle neukoelln_jmd-turnierwochenende tsv rudowsteht. Und so waren es auch beide, die gleich nach dem Tag der offenen Tür im Rathaus zur Oder-straße eilten, um das, so Dr. Franziska Giffey (l.) „hochkarätig besetzte Turnier, bei dem Jazz- und Modern Dance-Formationen aus der ganzen Bundesrepublik in Neukölln zu Gast sind“, zu eröffnen. Indes hob Jan-Christopher Rämer (r.) seiner Begrüßung auch den organisatorischen Stress hervor, der sich im Amateursport zum Druck des Wettkampfs gesellt, und dankte „allen, die Autos und Busse fahren“, um die wendt_jmd-turnierwochenende tsv rudow_bezirkssporthalle neukoellnTeams pünktlich zum Turnier und gleich danach wieder nach Hause zu bringen. Zudem verwies er stolz auf die vielfältigen sportlichen Möglichkeiten, die der Werner-Seelenbinder-Sportpark bietet: Gleich neben der Halle, in der an diesem Turnierwochenende unter der Leitung von Stefan Wendt (l.) getanzt und sonst beispielsweise geboxt wird, wird im Winter – nicht zuletzt von Rämer selber – Eishockey gespielt.

„Noch vor wenigen Jahren stellten sich viele die Frage: Was bitte ist Jazz- und Modern Dance?“, räumt auch das äußerst informative Turnier-Programmheft ein, das in der Halle für 50 Cent erhältlich ist und nicht nur die Entwick-lung des Sports beschreibt, sondern auch alle Formationen vorstellt. Die praktische Ausführung von JMD, wie die Disziplin in Fachkreisen abgekürzt wird, präsentieren in-

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des die Teams auf der Tanzfläche. 11 von ihnen – darunter die im Harlekin-Dress angetretene Twilight-Formation des TSV Rudow – machten gestern den Wettkampf giffey_raemer_wolff_jmd-turnierwochenende berlin-neukoellnder 2. Bundesliga Nord-Ost/West unter sich aus. Und ihre tänzerisch-akrobatischen Darbietungen brachten nicht nur Giffey und Rämer (neben TSV Rudow-Abteilungsleiter Info Wolff) zum Applau-dieren und Staunen. Auch das Publikum in der Bezirkssporthalle quittierte die Leistungen der acht- bis 12-köpfigen Gruppen mit frenetischem Beifall – wobei sich der Heimvorteil des Teams aus dem Neuköllner Süden deutlich bemerkbar machte.

Heute geht das Jazz- & Modern Dance-Turnierwochenende in der Bezirks-sporthalle im Werner-Seelenbinder-Sportpark (Oderstr. 182) weiter: Von 13 bis 14 Uhr treten sechs Formationen der Jugendverbandsliga Nord-Ost gegeneinander an; anschließend tanzen 10 Formationen der Oberliga Nord-Ost um Pokale. Eintritt: 8 Euro (6 Euro für Schüler/Studenten).

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