„Das Beste für Kunden und Kiez“: Auftakt zur dritten Saison des Marktes auf dem Neuköllner Kranoldplatz

bio-bauer klaus_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnVor zwei Jahren konnten die Neubritzer nur einmal im Monat auf einem Markt in ihrem Kiez einkaufen, im letzten Jahr ging es schon zweimal monatlich. Und fish&chips_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnseit gestern ist DIE DICKE LINDA nun ein richtiger Wochenmarkt, der jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr auf dem Kranoldplatz zum Einkaufen und als Treffpunkt einlädt. Nicht nur, wie in den letzten beiden Jahren, vom Frühling bis zum Herbst, sondern auch in den Wintermonaten.

Knapp 30 Händler waren bei der 2016-Premiere dabei, um zum neuen Kapitel der Erfolgsgeschichte beizutragen, die 2014 begann. Damals hatte Theresa Dühn, eine Anwohnerin des Kranoldplatzes, beschlossen, dass die Zeit reif ist, den Versuch zu starten, wieder einen Markt im Zentrum von Neubritz zu etablieren. Genau 10 Jahre zuvor war der vorherige, der einst den ganzen Platz füllte und sich bis in die Nebenstraßen erstreckte, zum Erliegen gekommen. honig aus neukoelln_fink_duehn_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnEine Dekade, in der sich im Neuköllner Norden und auch im Ortsteil Neubritz, der direkt an den S-Bahn-Ring grenzt, vieles verändert hat. „Die Anwohner haben DIE DICKE LINDA begeistert angenommen und auch die Händler haben von Anfang an an den Markt geglaubt“, wildkraeuter_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnblickt Theresa Dühn (r.) zurück, die nun die Marktleitung an die marktplaner übergeben hat. Für das Unternehmen von Nikolaus Fink (l.) ist der Markt auf dem Kranoldplatz der achte Neuköllner Wochenmarkt, den es zu betreiben und nach dem Motto „Das Beste für Kunden und Kiez“ zu entwickeln gilt. „Was Theresa Dühn begonnen hat, werden wir behutsam fortführen und nach den hiesigen Bedürfnissen weiterentwickeln“, kündigt der magasin mixt_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellngelernte Landwirt und studierte Landschaftsplaner an, der seit inzwischen 30 Jahren Märkte organisiert und sich als Lobbyist für Einzelhändler versteht.

Zwar solle auch das Non Food-Angebot auf seinem neuen Markt vergrößert werden, das Herzstück der blumen und mehr_die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnDicken Linda bilden aber weiterhin Bauern aus Brandenburg und Berliner oder gar Neuköllner Händler, die mit ihren gesunden und regionalen Lebensmitteln die Nahversorgung garan-tieren. Die meisten von ihnen – wie die Neuköllner Honig-Manufaktur des Freizeitimkers Thomas Dostert, der Kiezwagen Blank, der Blumenstand und Özer’s mediterrane Spezialitäten – sind alte Bekannte für regelmäßige Marktbesucher. Mit „durchschnittlich 400“ beziffert Theresa Dühn den Zuspruch bei den Terminen in den letzten Jahren. Damit, so Nikolaus Fink, sei DIE die dicke linda-wochenmarkt_neukoellnDICKE LINDA mit dem Wochenmarkt am Südstern in Kreuzberg vergleichbar, den seine Firma eben-falls betreibt. Mit etwa 20 bis 30 Ständen könnten Kunden auch künftig rechnen, wobei die Lebens-mittel-Händler konstant vor Ort, Non Food- und Imbiss-Anbieter aber variabel seien, kalkuliert Fink: „Ich bin sehr gespannt, wie DIE DICKE LINDA als Wochenmarkt funktioniert.“

Mit dem Auftakt auf dem „Marktplatz, wie er sein soll“ war er mehr als zufrieden. Derweil freut sich Theresa Dühn, künftig entspannt vom Balkon aus auf ihr Baby gucken und den Markt nur noch zum Einkaufen oder für Treffen mit Nachbarn besuchen zu können. „Einen Wochenmarkt zu organisieren, das hätte sich mit meinem Job nicht vereinbaren lassen“, ist sie überzeugt. Bei Nikolaus Fink weiß die „alte Seele des Marktes“ das, was durch ihre Initiative entstand, in guten Händen.

=ensa=

Advertisements