Neues zwischen Gründerzeitlichem und Spätmodernem

1128_Perspektive_KienitzerDer Bauplatz ist vorhanden und seit knapp einer Woche steht auch fest, wie aussehen wird, was im Rollbergviertel zwischen Briese- und Kienitzer Straße entstehen soll: Sofern die finanziellen Voraussetzungen vorliegen, sei geplant, die Baumaßnahme der Stadt und Land Wohnbauten GmbH bis zum Jahr 2017/2018 zu realisieren, heißt es seitens Modellfoto_1128der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Nach dem Entwurf der Züricher EM2N Archi-tekten AG werden auf dem L-förmigen, 3.700 Quadratmeter großen Grundstück für ca. 12,5 Millionen Euro 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen, Wohnungen mit zusätzlichen Gemeinschafts-flächen für Wohngruppen und Atelierwohnun-gen sowie ein Café gebaut. Die ebenfalls aus der Schweiz stammende Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher bescheinigte dem innovativen Konzept des Ent-wurfs ein „großes Potenzial, den Standort zu einem lebendigen und urbanen Ort zu entwickeln“. Das Preisgericht des nichtoffenen Realisierungswettbewerbs „Neues Wohnen an der Briesestraße“ lobte in seiner Entscheidung, dass die gegenüber der Lessinghöhe entstehende hybride Struktur „zwischen der gründerzeitlichen Block-struktur und den mäandrierenden Gebäuden der Spätmoderne aus den 70er Jahren“ vermittele und die „Fassade aus hinterlüfteten Aluminiumelementen“ mit einer „Äs-thetik des Unfertigen, Rohen“ spiele.

Anfang nächsten Jahres, kündigt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt an, werden in einer Ausstellung alle 20 Arbeiten gezeigt, die für den Wettbewerb „Neues Wohnen an der Briesestraße“ eingereicht wurden.

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