Die Ballsaison in Neukölln ist eröffnet – mit einer Premiere

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Es waren nur knapp zwei Dutzend Gäste, die sich am letzten Freitag im Bürgerzentrum Neukölln zum 1. Neuköllner „Ball queer“ einfanden, für den Sozial-stadtrat Bernd Szczepanski (r.) die Schirmherrschaft übernommen hatte. Als Absage an die Idee, Queeren der Generation 50+ zum Tanzvergnügen in einem geschützten Raum zu verhelfen, verstehen die Orga-nisatoren – vornehmlich queere Sozialdemokraten und Grüne aus dem Bezirk – die geringe Resonanz bei der Premiere jedoch nicht. Klein anzufangen war ihr Plan. Im Februar soll er fortgesetzt werden: mit schwul-lesbisch-queeren Tanzabenden im Bürger-zentrum Neukölln an jedem ersten Freitag im Monat.

Neue Hingucker im Ganghoferkiez

routenskizze_fenster-galerie ganghoferkiez_neukoellnWeder die Ganghofer-, Donau- und Richard-, noch die Berthelsdorfer Straße haben einen Ruf als Bummelmeilen. Schaufenster, in die sich mehr als ein flüchtiger Blick lohnt, sind hier rar. In den nächsten Wochen ist das anders, denn Samstag hat  im Ganghoferkiez die Fenster-Galerie eröff-net: In insgesamt 15 Fenstern – manchmal auch Türen – entlang der Route haben Gewerbetreibende und soziale Einrichtungen für 15 Kunstwerke von Leuten aus der Nachbarschaft Platz gemacht.

Angestoßen wurde das vom Quartiersmanagement Ganghoferstraße geförderte Projekt, das zur Veran-staltungsreihe  Kiez trifft Kiez  gehört, durch Robin Spaetling und seine Kolleginnen vom Chariteam. „Manche von denen, die jetzt hier ihre Werke Weiterlesen

Auf dem Weg, aber noch lange nicht am Ziel, das Klimaneutralität heißt

Kotsch_Schneidewind_geisel_3. stadtforum berlin„Berlin übernimmt klimapolitisch Verantwortung“, versprach Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (r.) Donnerstagabend vor gut 300 Gästen im Haus des Berliner Verlags beim 3. Stadt-forum, das das Thema „Wachstum. Wohlstand. Lebensqualität. Klimaneutrales Berlin?“ hatte.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind (M., neben Ralph Kotsch), Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erklärte in einem Impulsreferat, wie Städte trotz wachsender Einwohnerzahlen zum Wegweiser für Klimaneutralität werden könnten, wenn ihnen die Entkopplung von Wohlstand und Naturverbrauch gelingt. Die Weiterlesen

Der Vorname beginnt mit F, der Nachname mit G oder L

falko liecke_cdu-bezirksbuergermeister-kandidat neukoellnÜberraschend ist es nicht, aber nun amtlich: Falko Liecke tritt gegen Dr. Franziska Giffey an. Gestern nominierte der Kreisparteitag der CDU Neukölln den 42-Jährigen zum Bezirksbürgermeister-Kan-didaten für Wahl im nächsten Jahr. „Als CDU-Bürgermeister sind die Fragen von Integration, Wertevermittlung und Bildung entscheidende Themen. Eine gute Politik für die älteren Men-schen, die unsere Stadt aufgebaut haben und die jungen und kreativen, die in Scharen nach Neu-kölln streben, will ich besonders unterstützen“, sagte der amtierende Jugend- und Gesundheits-stadtrat, der seit vier Jahren auch Weiterlesen

Fast 200 innerhalb von zehn Jahren

stolpersteine familie freundlich_emserstr 90 neuköllnSeit genau sechs Wochen liegen vier Stolpersteine in der Emser Straße. Vor dem Haus mit der Nummer 90 erinnern sie an Adolf und Klara Freundlich und deren Söhne Louis und Erwin.

In genau zehn Tagen wird die Zahl der Stolpersteine in Neukölln von 186 auf 193 anwachsen. Um viertel nach 10 beginnt Gunter Demnig in der Silberstein-straße 114 mit der Verlegung eines Gedenkquaders für Carl Pohle. Danach wird an der Ecke Karl-Marx-/ Jonasstraße ein Stolperstein für Erwin Volkmar ins Pflaster eingelassen, bevor es in der Geygerstraße mit denen für Deborah und Edith Wiener und Hed-wig Heymans sowie Alice Geusch  Weiterlesen

Gegenwart und Zukunft der Mietpreisbremse

bielka_maas_markutzyk_klabe_wild_spd-podi mietpreisbremse_villa neukoellnIm Sommer trat bundesweit das Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs in Kraft. Der Neuköllner SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu und sein Pankower Parteikollege Klaus Mindrup hatten deshalb gestern Abend im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ zur Dis-kussion über die Frage „Die Mietpreisbremse ist da – und wie geht’s weiter?“ eingeladen: Auf der Bühne der Villa Neukölln nahmen neben Moderatorin Sabrina Markutzyk (M.) und Heiko Maas (2. v. l.), dem Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Susanne Klabe (2. v. r.) vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Reiner Wild (r.) vom Berliner Mieterverein und Frank Bielka (l.), Neubaubeauftragter bei der Senatsverwaltung Weiterlesen

„Fokus Neukölln“ hilft dem Dialog zwischen Einwohnern und Neukölln-Forschern auf die Sprünge

ortsschild berlin-neuköllnViel diskutiert wird über Neukölln schon lange: Entweder über den Problembezirk oder seit neuestem über den Trendbezirk Neukölln, der zum guten Beispiel in der sich wandelnden Metropole Berlin werden könne. Wie können Neuköllne-rinnen und Neuköllner in Zukunft aber mehr miteinander statt übereinander reden? Wie kann vor allem die Wissenschaft, die im Modell-Bezirk fleißig forscht, in diesen Dialog einbezogen werden? Die Bürgerstiftung Neukölln und das Wissenschaftszentrum Berlin halfen mit Unter-stützung der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) am vergangenen Montagabend diesem überfälligen Dialog gehörig auf die Sprünge: Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler stellten in der vollbesetzten Villa Neukölln ihre aktuellen Studien über Wohnen, Leben und Lernen in Neukölln knapp und verständlich Weiterlesen

Neue Spielplätze für Neukölln

laubhaufen als spielplatz_neuköllnBis zum Jahresende will die BSR allen Ballast eingesammelt haben, den die rund 440.000 Berliner Straßenbäume abwerfen. Etwa 105.000 Kubikmeter waren es beim Laub-Spezialeinsatz im letzten Herbst, die zu Komposterde verar-beitet wurden. Ginge es nach den Kin-dern in Neukölln, dürfte sich die BSR mit dem Abtransport der Bio-Spielplätze am Straßenrand ruhig mehr Zeit lassen.

Neuer Inhaber, neuer Name und neue Pläne: Frischer Wind für einen alten Neuköllner Familienbetrieb

berliner blechschild manufaktur_neuköllnZu einer Führung durch die Berliner Blechschild Manufaktur hatte der Eigentümer der Firma die Mitglieder des Unternehmensnetzwerk Neukölln Südring in der vergangenen Woche eingeladen. Rund 60 Interessierte konnte Hamid Djadda dazu lager_berliner blechschild-manufaktur_neuköllnempfangen.

2014 hat der gebür-tige Iraner, der in Hamburg aufwuchs, die Firma, die zuletzt unter dem missver-ständlichen Namen Plakat-Industrie als Familienbe-trieb in vierter Generation geführt wurde, gekauft. Gleich bei der Begrüßung erklärte er, dass er den Firmennamen in Berliner Blechschild Manufaktur Weiterlesen

Flanieren und applaudieren beim Crosslauf des TuS Neukölln

indian summer_britz und hasenheide_neuköllnWer heute Vormittag durch eine der gülden leuchtenden Neuköllner Grün-anlagen spazieren will, sollte sich besser für den Gutspark Britz ent-scheiden. In der Hasenheide müssen nämlich Wege mit denen geteilt wer-den, die um 10.20 Uhr beim Cross-lauf des TuS Neukölln über die 3,6 oder 10,7 Kilometer-Distanz starten. Wer also nicht nur die unteren Extre-mitäten, sondern auch die oberen applaudierend bewegen will, dürfte dann doch hier besser aufgehoben sein.