Erinnerung an das Leben mit der Mauer in Neukölln

ausstellung neukölln im schatten der mauer_ekz neukoellner torAm 3. Oktober jährt sich der Tag, an dem die politische Teilung Deutschlands in West und Ost Geschichte wurde, zum 25. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das Mobile Museum Neukölln ausstellung neukölln im schatten der mauer_ekz neuköllner torerneut die Ausstellung „Neukölln im Schatten der Mauer“, die erst-mals 2009 bei 48 Stunden Neukölln auf der Lohmühlenbrücke und anschließend in den Neukölln Arcaden präsentiert wurde.

Nun gastieren die 14 Bild-Text-Tafeln, die mit einem lokalen Schwerpunkt Mauer-geschichte dokumentieren, wieder in einem Einkaufszentrum im Neuköllner Norden. „Aus für Grenzgänger“, „Frontstadt“, „Flüchtlinge“ sowie Bau der Mauer“, um nur einige Themenbereiche zu nennen: Schon die Überschriften geben Auskunft darüber,

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um was es inhaltlich geht und was die deutsche Teilung für Neukölln bedeutete. Familien und Nachbarn wurden voneinander getrennt, Straßenzüge oder auch die Lohmühlenbrücke zu Sackgassen.

Der aktuelle Standort der Ausstellung hat Vorzüge und Nachteile. Einerseits ist es dort möglich, in Ruhe, ohne Gedränge die Tafeln zu lesen. Andererseits liegt er etwas abseits, so dass niemand verführt wird, das Einkaufen durch die Beschäf-tigung mit einem wichtigen Kapitel der Bezirksgeschichte zu unterbrechen.

„Neukölln im Schatten der Mauer“ ist noch bis zum 7. Oktober vor den Räumen der VHS Neukölln im 1. Obergeschoss des Einkaufszentrums Neuköllner Tor zu sehen; Öffnungszeiten: Mo. – Sa. 10 – 20 Uhr.
Zur Ausstellung gibt es auch wieder eine Begleitbroschüre mit allen Texten und Fotos, die – falls sie vor Ort vergriffen sein sollte – im Museum Neukölln erhältlich ist.

=Reinhold Steinle=

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