Nicht immer, aber öfter: Die Dicke Linda geht mit zwei Markttagen pro Monat in die zweite Saison

landmarkt die dicke linda_neuköllnTheresa Dühn scheint einen recht guten Draht nach oben zu haben: Schönes Wetter hatte sie am Ostersamstag für den Auftakt der zweiten Saison ihres Landmarkts Die Dicke Linda bestellt, und das hat sie auch über weite Strecken bekommen – was die Händler und Besucher mindestens genauso freute.

Nur der Mann hinter dem Atelier Cacao-Stand voller edler Schokoladen und Pralinés sah etwas missmutig gen Himmel, wenn das Blau dort überhand nahm und Wolken in weite Ferne rückten: „Angenehmer für die Atmosphäre auf dem Markt ist es schon, wenn die Sonne scheint, aber  zuviel  atelier cacao_landmarkt die dicke linda_neuköllndavon mag unsere Ware nicht.“ Es war das erste Mal, dass beim Landmarkt auf dem Neubrit- zer Kranoldplatz das verkauft wurde, was das Kerngeschäft des Atelier Cacao ausmacht. Unbekannt ist der Stand der Berliner Schoko- laden-Manufaktur den Marktbesuchern trotz- dem nicht: Im letzten Sommer, als Theresa blumen und mehr_landmarkt die dicke linda_neuköllnDühn mit drei Markt- tagen zunächst die Akzeptanz der Dicken Linda testete, wurden an ihm feinste Eiskreationen angeboten. Und so wird es auch morgen wieder sein. Zwischen zehn Sorten – von Schoko- und Stracciatella-Kirsche-Milcheis über Sorbets bis hin zu veganem Salzige Erdnuss-Eis – können die Kunden dann wählen, kündigt die Markt- bio-bauer klaus mruk_landmarkt die dicke linda_neuköllnleiterin an.

Bauern und kleine Hersteller aus Brandenburg sowie kiezansässige Anbieter, insgesamt regel- mäßig über 20, sollen in dieser Saison auf dem Kranoldplatz ihre Waren anbieten. Um ein breit gefächertes Sortiment gesunder saisonaler Pro- bio-bäckerei schmidt_landmarkt die dicke linda_neuköllndukte geht es The- resa Dühn einer- seits, andererseits will sie aber auch, dass die „Qualität handgemachter Herstellung zugänglich und erfahrbar“ wird.

Zu den Markthändlern, die in der letzten Saison noch nicht dabei waren, gehört Özer’s mediterrane Speziali- täten. Schon seit Jahren vertreibt das Familienunter- ösers mediterrane spezialitäten_landmarkt die dicke linda_neuköllnnehmen  seine pikanten Pasten und Brotauf- striche, Salatkreationen, Börek und frischen Säfte im eigenen Geschäft in der Hermannstra- ße 144. Die Präsenz auf dem Markt sei ein Experiment, das mit geringem Aufwand ge- stemmt werden könne: „Es muss eben nur doppelt produziert werden, weil der Laden na- big baby barbecue_landmarkt dicke linda_neuköllntürlich trotzdem weiterhin samstags geöffnet ist.“

Ebenfalls neu und aus der Nachbarschaft ist Jamin Hubold mit seinem  Big Baby Barbecue. In einem selbstgebauten Smoke-Ofen räuchert er vor Ort Brandenburger Rind zum zarten Ge- schmackserlebnis. „Dass die Anwohner Krea- tivität entwickeln, um etwas auf ‚ihrem‘ Markt anzubieten, finde ich wirklich klasse“, schwärmt das schwarze glas_sinnesfreude_neuköllner honigmanufaktur_landmarkt die dicke linda_neuköllnDühn.

Nicht aus der Nachbarschaft, sondern dem Nachbarkiez rund um den Körnerpark kommen Stefan Bubenzer und Wolfgang Baumeister zum Dicke Linda-Landmarkt. Hier teilen sich die beiden Weinhändler einen Marktstand. Die Ge- schäfte in der Jonasstraße liegen ebenfalls direkt nebeneinander: Der von Bubenzer heißt Das schwarze Glas und ist auf französische Winzer-Weine spezialisiert, Baumeister bietet bei SinnesFreude bio-organische Weine aus Spanien, Österreich und Deutschland an. „Wir sind zum ersten Mal hier und wild entschlossen zu bleiben, obwohl Wein ja eigentlich nicht so meine kleine farm_landmarkt die dicke linda_neuköllnrichtig auf einen Wochenmarkt gehört“, sagte Bubenzer. „Aber dadurch, dass wir auch eine Auswahl des Sortiments von Peppikäse anbie- ten, passt es dann doch wieder.“ Den Nachbar- stand belegt Thomas Dostert mit Produkten seiner Neuköllner Honig-Manufaktur, die zu den Markthändlern der ersten Stunde von Theresa wiener brot_landmarkt die dicke linda_neuköllnDühns Landmarkt gehört. Etabliert hat sich auch bereits der Wiener Brot– Stand, der von der nahe gelegenen Holzofenbäckerei des Sarah Wiener-Imperiums bestückt wird. „Vormittags war es so voll, dass mittags schon die Buchteln und Topfenkollatschen ausverkauft waren“, bemerkte die Verkäuferin. Manche Stammkunden der Bäckerei an der Hermannstraße sind von den Auswirkungen des Markt- engagements jedoch nicht eben begeistert. Knapp vier Euro mehr als im Laden koste landmarkt die dicke linda_neukoellnder Laib Kernbrot, kritisieren sie.

Überhaupt bricht immer wieder das Stich- wort „Preise“ in die anscheinend einhel- lige Freude der Anwohner darüber, dass es endlich wieder einen Wochenmarkt auf dem Kranoldplatz gibt. „Ich geh immer rüber, kauf aber so gut wie nie was, weil die Sachen nicht in meine Haushaltskasse passen“, ist die Erfahrung einer Frau, die nur eine Ecke vom Platz entfernt wohnt. Selbiges, ergänzte sie, höre sie auch von vielen Nachbarn. Eine andere Anwohnerin gab zu, den Markt vor allem wegen der Möglichkeit zu nutzen, die auch zum Konzept von Theresa Dühn gehört:  Einen „Ort der Begegnung, an dem man nicht nur einkauft“, will sie hier etablieren. Damit es nicht zu Koffein-Engpässen kommt, wird ab morgen die leuchtstoff-Kaffeebar von der anderen Seite des S- Bahn-Rings die „Marktbesucher regelmäßig mit Kaffee versorgen“ – neben dem Kiez- wagen Blank, vor dem sich beim Saisonauftakt zuweilen lange Schlangen bildeten.

Der Landmarkt Die Dicke Linda öffnet bis zum 17. Oktober an jedem 1. und 3. Samstag des Monats zwischen 9 und 16 Uhr.

=ensa=

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2 Antworten

  1. H.allo, wie schön, daß der Kranoldplatz wieder als Marktplatz genutzt wird aber seit wann gehört er zu BRITZ? Ich bin in der Kranoldstraße geboren und aufgewachsen und wir waren immer NEUKÖLLNER – Britz fängt am Kanal an. Früher reichte der Wochenmarkt von der Silbersteinstrasse die Bendastrasse bis zur Delbrückstrasse, die Delbrück runter bis zur Bruno-Bauerstraße.und von dort zurück bis zum Kranoldplatz. . Jeden Mittwoch und Samstag

    Danke für Ihre Neukölln-Berichte.
    Margot Sharma

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