Geschichte auf der Bühne: Heimathafen Neukölln plant Stück über Verfolgte im Nationalsozialismus und hofft auf das Mitwirken vieler Neuköllner

heimathafen neukölln_saalbau neukölln„In Neukölln lagerten die ‚Judenmöbel‘ im städtischen Saalbau.“ Es war dieser Satz auf Seite 457 des Buches „Zehn Brüder waren wir gewesen …“, der Julia von Schacky und Stefanie Aehnelt wieder an eine Idee erinnerte. „Wir wollten schon lange ein Stück machen, das sich mit dem Nationalsozialismus im Bezirk beschäftigt“, sagt letztere, die zu den Gründerinnen des Heimathafens Neukölln gehört und dessen Geschäfts-führung übernommen hat. Aus zeitlichen Gründen seien großer saal_saalbau neuköllnsie jedoch bisher nicht dazu gekommen. „Von der Saalbau-Vergangenheit in der Nazi-Zeit ist ja leider nicht viel bekannt“, er- gänzt von Schacky, Regis-seurin im Heimathafen-Team. „Deshalb war uns klar, dass ein so extrem retroperspektiver Ansatz sehr aufwändig werden würde. Und was dabei rauskommt, ist völlig unklar.“ Zumal es den Frauen vom Weiterlesen

Neuköllns Bildungsstadträtin begrüßt Schultoiletten-Sanierungsprogramm und Abkehr von der Früheinschulung

umzugswagen-engpass neuköllnEin starkes Berlin gestalten – das will die vorgestern bei der Senatsklausur beschlossene Weichenstel- lung für die letzten beiden Jahre der laufenden Legislaturperiode. Vom Reformationstag, der im Reformations-Jubiläumsjahr 2017 einmalig zum gesetzlichen Feiertag in Berlin bestimmt werden soll, über Olympia, den BER, Gesamtkonzepte für die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen im Jahr 2015 sowie die Unterstützung Alleinerziehen- der bis hin zu einer Umwandlungsverbotsverord- nung von Miet- in Eigentumswohnungen und zu einem Schultoilettensanierungsprogramm reicht die vom Senat erstellte Agenda. Letzteres wird auch von Neuköllns Bildungsstadträtin begrüßt: Es sei, so Dr. Franziska Giffey, ein „gutes Signal in Weiterlesen

Zwei Tiefs, ein Wetter

Wer nie bei Sturm an der Küste war und folglich das Gefühl nicht kennt, sich im Wind kaum auf den Beinen halten zu können, muss sich heute, morgen und übermorgen nur  zum Tempelhofer  Feld bemühen, um einen  Eindruck dieses Erlebnisses  zu be-

tempelhofer feld_berlin-neukölln

kommen: Bis Montagnacht warnt die Unwetterzentrale mit der Warnstufe Rot in Berlin vor Sturm und Orkanböen aus Südwest bis West, die die Tiefs Elon und Felix durch die Hauptstadt treiben.

Ohne weitere Worte:

„Wir verurteilen diesen abscheulichen Terroranschlag aufs Schärfste. Wir sind er- schüttert und schockiert über das Massaker, das an Zeitungsredakteuren und anderen Personen verübt wurde und wir trauern mit den Hinterbliebenen. Es gibt in keiner Religion und keiner Weltanschauung auch nur einen Bruchteil einer Rechtferti-

charlie hebdo_berlin

gung für solche Taten. Dies ist ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen unsere freie Gesellschaft. Durch diese Tat wurde nicht unser Prophet ge- rächt, sondern unser Glaube wurde verraten und …“ (Pressemitteilung des Zentral- rats der Muslime in Deutschland e. V,)

Herausforderung für Gipfelstürmer: 15. Tower-Run des TuS Neukölln im Ideal-Hochhaus

treppe_neuköllnWenn der Nachbar, der in der 2. Etage wohnt, täglich mehrmals hintereinander vom Erdgeschoss bis zum 4. Stockwerk läuft und es dabei ziemlich eilig zu haben scheint, liegt die Ver- mutung nahe, dass er am kommenden Sonntag schnell hoch hinaus will und das heimische Treppenhaus zur Trainings- strecke gemacht hat.

465 Stufen sind nach einer Einführungsrunde über etwa 400 Meter beim 15. Tower Run des TuS Neukölln im Ideal-Hoch- haus ideal-hochhaus_gropiusstadt neuköllnin der Gropiusstadt zu be- wältigen, dann ist die 29. Etage und damit das Ziel erreicht. Gerade einmal 3 Minuten und 16 Sekunden brauchte Vorjah- ressieger Jan Wilker für die Strecke; die langsamste der 155 Starterinnen und Starter benötigte fast 11 Minuten.

Wer beim diesjährigen Tower-Run in Berlins höchstem Wohnhaus in der Fritz-Erler- Allee 120 seine Gipfelstürmer-Qualitäten unter Beweis stellen will, kann sich noch am Wettkampftag anmelden.

Vorübergehend zu dritt

Lady ist da, Princess ebenfalls und auch Wuschel, der ergraute Wallach, steht auf der Weide des Gutshofs hinter dem Britzer Schloss. Nur:  Wo ist die rheinisch-deutsche Kaltblutstute  Mausi, die Nummer  vier des wiehernden Quartetts? Sollte die betagte

kutschpferde princess und lady_gutshof britz_neukölln kaltblut wuschel_gutshof britz_neukölln

Pferdedame womöglich …? Eine Mitarbeiterin des Schlosses kann alle beruhigen, die sich Sorgen gemacht hatten: Mausi, erklärt sie, hatte einen Abszess am Bein, sei deshalb noch meist im Stall, befinde sich nun aber auf dem Weg der Besserung.

Eiszeit hier, Kahlschlag da

Während Neuköllns Schüler ihre Weihnachtsferien genossen, waren die Kinder der Kita Karlsgartenstraße fleißig und haben im Schaufenster ihrer Räume mit Stryropor, Gipsbinden und Pinguinen die  Antarktis nachgebaut. Kreativität  ist  auch  in  verstärk-

antarktis_kila karlsgartenstraße neukölln baumscheibe kita kinderparadies_neukölln

tem Maß von den Mädchen und Jungen der Kita Kinderparadies gefordert: Bei ihrem vom Quartiersmanagement geförderten Baumscheiben-Projekt fehlt nun das Ent- scheidende – der Baum.

Los geht’s!

Wer 2015 u. a. mit dem Vorsatz „Dieses Jahr guck ich den Bezirkspolitikern mal et- was genauer auf die Finger!“ begonnen hat, kann in der nächsten Woche gleich des- sen Realisierung angehen: Dienstag um 17 Uhr tagt der Gesundheitsausschuss im Mutter-Kind-Zentrum des  Vivantes Klinikums Neukölln;  Mittwoch um 17 Uhr kommt

rathaus neukölln

dann der Ausschuss für Verkehr und Tiefbau im Wetzlar-Zimmer des Neuköllner Rathauses zusammen. Wo der zeitgleich ebenfalls öffentlich Weiterlesen

Sehnsüchtiges Warten auf eine Abfuhr

Komplett abgeschmückt ist er und auch – wie von der Berliner Stadtreinigung ge- wünscht – nicht in einen Müllsack gestopft worden. Die Voraussetzungen, von der BSR zusammen mit anderen Exemplaren seiner Art geschreddert und als Energie-lieferant  weiterverwertet  zu  werden, sind also perfekt. Das Einzige, was  man die-

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sem Neuköllner Weihnachtsbaum vorwerfen kann, ist Ungeduld: Denn die BSR lässt die abgetakelten Tannen  in Britz, Buckow, Gropiusstadt und Nord-Neukölln erst am 10. und 17. Januar in den Genuss einer Abfuhr kommen; im Ortsteil Rudow muss bis zum 14. bzw. 21. Januar darauf gewartet werden.

Kunstwerke aus schwimmenden, bunten Tropfen

mümüne güccük_mg ebru-kunstgalerie neuköllnEine ruhige Hand darf gerne mitgebracht werden. „Wer keine hat, bekommt sie aber auch hier“, versichert Mümüne Güccük, die ihren Vornamen nur noch selten hört, weil sie von allen Mine genannt wird. Die Beschäftigung mit der Ebru- Kunst, dem Malen auf Wasser, sei bestens zum Runterkommen geeignet und ein wirksames Mittel zum Stressabbau: „Ich habe selber damit angefangen, weil ich einen Ausgleich zu meinem strapaziösen Job gesucht hab.“ Das war vor gewerbehof hermares neuköllnfünf Jahren. Heute ist Mine Güccük Ebru-Künstle- rin, -Lehrerin und Inha- berin der MG Kunst- galerie, die im letzten Frühjahr in einem Neuköllner Ge- werbehof nahe dem Tempelhofer Feld eröffnete, um Ebru-Malerei auszustellen und zudem Interessierte in Workshops in Weiterlesen

Ausnahmezustand Silvester mit Ent- und Anspannung

Rund 1.250 Einsätze binnen 24 Stunden sind Alltag für die Frauen und Männer der Berliner Feuerwehr, insgesamt 1.361 wurden in der letzten Nacht zwischen 19 und 6 Uhr verzeichnet – und damit 306 weniger als im Vorjahr. Die Feuerwache Neukölln war mit ihrer 2. Wachabteilung nebst der Freiwilligen Feuerwehr beim obligatorischen

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Ausnahmezustand Silvester im Einsatz. „Bisher ist es relativ ruhig für die im Dienst befindlichen Löschfahrzeuge der Feuerwache Neukölln“, meldete sie Weiterlesen