Neuköllner Wunschkonzert

silvester-feuerwerk_neuköllnAlle Jahre wieder gute Wünsche und Vorsätze, wenn der Silvester- in den Neujahrstag übergeht, Sektkor- ken knallen und Pyrotechnik Neukölln erschüttert. Glück, Gesundheit, Geld, Frieden, Erfolg, Spaß, mehr Zeit für Familie und Freunde, weniger essen und mehr Bewegung stehen dabei regelmäßig hoch im Kurs. Was aber ist Neukölln und seinen Bewohnern zu wünschen? Wir haben mal eine kleine Sammlung erstellt, die so subjektiv wie unvollständig ist:

Bezahlbare Mieten / dass die Karl-Marx-Straße nicht allzu lange nach dem BER fertig wird / mehr Jobs / dass endlich der Mord an Burak Bektas aufgeklärt und der Täter gefasst wird / dass man Stadtplanungs-Profis ranlässt, wenn es wieder mal gilt, öffentlichen Straßenraum umzugestalten / dass Neukölln kein Prenz- lauer Berg wird / dass Heinz Buschkowsky als Ex-Bezirksbürgermeister ins Jahr 2016 feiert statt seinen Thron erst zum Ende der Legislaturperiode zu räumen / dass glückskeksDHL-Mitarbeiter begreifen, dass Neukölln weder Krefeld noch Rüdersdorf ist / dass Neukölln seinen Spitzenplatz als Feinstaub-Hochburg verliert / dass es den Bezirkspoli- tikern bei ihren Entscheidungen mehr um die Interessen und Bedürfnisse der Neuköllner und weniger um Macht und Fraktionszwänge geht / dass die Straßen im Bezirk wieder Verkehrswege werden, Bürgersteige nicht nur der Entsorgung von Sperrmüll dienen und Kaltasphalt-Pflaster durch richtiges Gehwegpflaster ersetzt wird / dass bei Projekten wie der Entwicklung der ehemaligen Frauenklinik am Mariendorfer Weg oder des Blub-Geländes den Worten auch Taten folgen / dass die Berliner Mischung aus Urberlinern, Zugezogenen aus Deutschland und aller Herren Länder, alt und jung, reich und arm, gebildet und weniger gebildet, hetero und homo in den einzelnen Neuköllner Kiezen bleibt und und und

Wir wünschen allen Leserinnnen und Lesern, dass 2014 ein gutes Ende nimmt und 2015 einen ebensolchen Anfang hat. Guten Rutsch!

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