Neuköllns neues Zentrum des Handgemachten

Damit sich der Alfred-Scholz-Platz bloß nicht zu einem normalen Neuköllner Platz entwickeln kann, der unverblümt seine Schwachstellen zeigt, lässt die [Aktion! Karl- Marx-Straße] ihn ständig bespielen. Kultkölln – Jahrmarkt der Manufakturen heißt  das

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 Event, das gestern begann und heute endet. Am letzten September-Sonntag ist dann wieder der RixStyleMarkt, bei dem auch nur handgemachte Produkte angeboten wer- den, an der Reihe, das aufwändig gestaltete künstlerische Herzstück des Platzes un- ter Marktständen der Neuköllner Kreativszene verschwinden zu lassen.

Weil nächsten Dienstag Herbstanfang ist, gibt es heute unser letztes Som- mer-E-Paper als pdf-Download: Wie gehabt enthält es neben den umfang- reichen Beiträgen der letzten Woche diverse Neukölln-Veranstaltungstipps für die kommenden Tage.

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2 Antworten

  1. Es ist ein recht trister, sehr steiniger Platz. Wenn ich dort vorbei komme, bin ich immer verwundert darüber, was daran nun gestaltet wurde (bis auf die unterschiedlichen Gehwegplatten und Mosaiksteine, die dort versetzt wurden). Ansonsten hat der Alfred-Scholz-Platz wahrlich keine Aufenthaltsqualität.

  2. Ich schlage vor, den ALFRED-SCHOLZ-PLATZ im Wettbewerb um den hässlichsten der in Neukölln neugestalteten Plätze auf Platz 1 zu setzen und gleichzeitig seinen Umbau öffentlich auszuschreiben. Offensichtlich ging es dem Bezirk darum, eine Platte für Markttische, Partei-Info-Stände und Behelfsbühnen zu schaffen, die „kulturelles Leben“ vorgaukeln sollen. Hierfür hätte doch der Karl-Marx-Platz herhalten können! Den Platz zu einer „Oase“- ähnlich dem Rathausvorplatz- zu machen, hätte Neukölln und seiner interessanten Straße besser getan!

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