Tempelhofer Erklärung gegen das Vergessen

Noch sieben Wochen, dann können sich die Berliner Wähler für den einen oder ande- ren Gesetzentwurf und damit über die Zukunft des Tempelhofer Felds entscheiden. Ausgelassen werde bei den kontrovers geführten Diskussionen über die Nutzungs- pläne jedoch „die NS-Geschichte dieses historischen Ortes“, kritisiert der Förder- verein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld und erinnert:  „Auf  dem  Gelände existierten ein  SS-Gefängnis, das  Konzentrationslager

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Columbia-Haus sowie Zwangsarbeiterbaracken.“ Deshalb bedürfe es dringend ei- nes Gesamtkonzeptes für ein Gedenken auf dem Tempelhofer Feld und für dessen wissenschaftliche Aufarbeitung, fordert der Verein, der nun die Tempelhofer Erklä- rung 2014 initiiert hat, für die noch bis zum 26. April Unterschriften gesammelt wer- den. Am 27. April, dem Tag der Befreiung des Flughafens, erfolgt die Übergabe der Listen an die Senatsverwaltungen für Kultur und Stadtentwicklung.