Ende in Sicht, aber …

Fast bis Mitternacht musste gestern warten, wer sich mit einem der Neuköllner Be- zirksverordneten auf einen Absacker nach der BVV-Sitzung verabredet hatte. Zu den Tagesordnungspunkten, die ähnlich schnell wie die Konsensliste abgehakt werden konnten, gehörte die Mündliche Anfrage „Öffentliches Schwimmbad zu verkaufen“ der LINKE-Fraktion. Es sei richtig, dass die Berliner Bäderbetriebe derzeit per Aus- schreibung nach einem externen Betreiber  für ein Neuköllner  Schwimmbad suchen,

kombibad gropiusstadt_berlin-neukoelln

bestätigte Sportstadträtin Dr. Franziska Giffey. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das Stadtbad, sondern um das Kombibad Gropiusstadt, dessen dreijährige Sanie- rungsphase voraussichtlich im Juni abgeschlossen werden soll. Anlass für diesen Schritt sei die mangelnde Personalausstattung des landeseigenen Schwimmbadbe- treibers, daher solle nun eigenes Personal eines Drittanbieters den Schwimmbad- betrieb sichern. Laut Berliner Bäderbetriebe, so Giffey, wird das Bad „auch weiterhin nach den rechtlichen Grundsätzen des Bäderanstaltsgesetzes betrieben. Für Vereine, Schulen, Kitas und sonstige Besucherinnen und Besucher soll sich  nichts ändern.“