Wer, was, wann, wo: Neues Portal führt durch Berlins Gedenktafeln-Dschungel

Es gibt so’ne und solche – das galt bisher auch für Gedenktafeln, die an Berliner will meisel-gedenktafel_neuköllnHauswänden angebracht wurden, um an Menschen zu erinnern. Da gab es so’ne wie die für Will Meisel oder Georg Kantorowsky, die – beide in Neukölln hängend – jacky spelter-gedenktafel, sanderstraße neuköllnzum Berliner Gedenktafeln-Programm des Senats  ge- hören, einheitlich designt und übersichtlich aufgelistet sind. Und dann ehemalige synagoge isarstraße 8 neukölln, berliner gedenktafel georg kantorowskygab es solche wie beispielsweise die für Jacky Spelter, die von Angehörigen oder Freunden der Verstorbenen finanziert wurden und keinen optischen Richtlinien unterliegen. Um sie im Stadtbild ausmachen zu können, musste man die genaue Adresse, wo sie angebracht wurden, in Erfahrung bringen. Oder zufällig darauf stoßen.

Mit diesem Ungleichgewicht ist es nun vorbei. Heute wurde das neue Internetportal Gedenktafeln in Berlin vorgestellt. Die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand herausgegebene Website listet aktuell 2.829 Orte des Gedenkens im gesamten Stadtgebiet – davon 83 in Neukölln – auf, die nach Personen, Ereignissen oder Adressen abgerufen werden können. Neben der Möglichkeit, nach nicht mehr vorhandenen Gedenktafeln zu recherchieren, gibt es außerdem die, neue zu melden oder Informationen zu bereits archivierten Tafeln zu ergänzen.

=ensa=

Eine Antwort

  1. Sehr interessant. Vielen Dank für den Tip.

    Reinhold Steinle

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