Per Anhalter durch Berlin

Der Fernsehturm scheint fast zum Greifen nah, wenn man vom Parkdeck der Neukölln Arcaden in Richtung Norden guckt. Und eigentlich ist es auch für Nicht-Auto- oder -Fahrradfahrer leicht, das Wahrzeichen in Berlins Mitte von Neukölln aus zu errei- chen: Mit der U7 zum Her- mannplatz, dort umsteigen und dann mit der U8 direkt bis zum Alex. Gerade mal eine Viertelstunde dauert die Fahrt.

Heute ist die Sache noch bis 19 Uhr ob des BVG-Warn- streiks, der den Bus-, U- und Straßenbahn-Verkehr lahmlegt, entschieden kompli- zierter und zeitaufwändiger, wenn man per ÖPNV unterwegs sein will, der sich nun auf die S-Bahnen beschränkt. „Ich wollte mich auch gerade auf den Fußmarsch zur Ringbahn machen, aber dann fiel mir ein, dass ich’s ja mal mit Trampen versuchen könnte“, erzählt ein Neuköllner, der am Vormittag unbedingt nach Wilmersdorf musste: „Mit der U-Bahn hätte ich nur halb so lange gebraucht und nicht zweimal umsteigen müssen. Aber im Grunde hat’s besser als erwartet geklappt.“ Nur auf dem Rückweg leider nicht, zur Freude eines Taxifahrers.

=ensa=

Eine Antwort

  1. Schöne Idee – Solidarität zwischen den BVG-Abhängigen und den AutofahrerInnen ist hier gefragt!

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