Gerne wird von den Quar- tiersmanagern im Neuköll- ner Schillerkiez bemängelt, dass es im Viertel keine Räumlichkeit gibt, die Platz für größere Versammlun- gen bietet. Dabei ist bisher offenbar die Literatur- und Pianobar Froschkönig mit ihren über 1.000 Plätzen völlig übersehen worden.
Bleibt die Frage, wofür das Quartiersmanagement grö- ßere Räumlichkeiten benö- tigen würde. Für Veran- staltungen, die über die Arbeit des QMs sowie die Aufgaben und Wahl des Quartiersrat informieren, jedenfalls nicht. Gerade mal insgesamt sechs in- teressierte Anwohner, die nicht zum aktuellen Gre- mium gehören bzw. sich mit dem auskennen, ka- men zu den beiden Info- Abenden, zu denen das QM geladen hatte – mit „über 8.000 Briefen an alle Haus- halte im Quartier“, die auch dazu aufriefen, als Bewohnervertreter für die nahende Quartiersrat-Wahl zu kandidieren oder wenigstens den Weg zur Wahlurne zu finden. Als Erfolg kann die bisher magere Resonanz auf den Appell zur Partizipation wahrlich nicht gewertet werden.
=ensa=
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