Drei auf einen Streich

Während die Neuköllner Bezirksverordneten des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden heute hinter verschlossenen Türen, d. h. nichtöffentlich, tagen und es damit dem Hauptausschuss gleichtun, machen andere weniger Geheimnisse um ihre Sitzungen.

So kommt der Sozialausschuss mor- gen ab 17 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Puschkin-Zimmer des Neuköllner Rathauses zusammen. Auf seiner Tagesordnung steht u. a. die Entwicklung der Wohnungs- losen-Situation in Neukölln.

Zeitgleich treffen sich im BVV-Saal die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und des Ausschusses für Naturschutz und Grünflächen zu einer gemeinsamen Sitzung. Sinnvoll ist das schon insofern, als es beim dicksten Brocken auf der Tagesordnung um die Gesamtentwicklung der Tempelhofer Freiheit (besser bekannt als Tempelhofer Feld) geht.

=ensa=

Eine Antwort

  1. Nur als Hinweis, weil es ein wenig negativ klang, dass der Ausschuss für Eingaben und Beschwerden nichtöffentlich tagt: Hier geht es um Einzelfälle, wo BürgerInnen sich an uns Bezirksverordnete wenden, die u.a. mit Verfahrensweisen der Ämter unzufrieden sind. Da kommen alle Fakten auf den Tisch. Und ich glaube, jeder Leser, der ein Problem z.B. mit dem Sozialamt hat, wäre nicht sehr begeistert, wenn dabei ausser den zur Verschwiegenheit verpflichteten Bezirksverordneten auch noch vielleicht das Wochenblatt und zufällig der nachbar dabeisitzt, wenn seine Einkommensverhältnisse besprochen werden…
    Gruß,
    Marko Preuß,
    Mitglied der SPD-Fraktion in der BVV

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