Falsche Bescheidenheit

Normalerweise sind die Behörden bekannterma- ßen nicht eben geizig, wenn es um das Auf- stellen von Schildern im öffentlichen Straßenland geht. Ganz anders ist das aber in Neukölln an der Oderstraße.

Über mehrere 100 Meter ziehen sich Seit‘ an Seit‘ etwas, was wie ein Rad- weg aussieht, und etwas, was höchstwahrscheinlich ein Fußweg sein will. Doch Hinweise darauf glänzen durch Abwesenheit. Aber sie würden vermutlich ohnehin nicht dafür sorgen, dass Fußgänger, die zum Werner-Seelenbinder-Sportpark wollen oder ihre Hunde lüften, den buckeligen oder vermatschten Trampelpfad als ihren Bereich akzeptieren. Folglich trifft sich, was auf Füßen oder zwei Reifen unterwegs ist, auf dem vergleichsweise komfortablen Radweg.

=ensa=

Eine Antwort

  1. Ist es nicht wunderbar, diese beispielhaft gepflasterten Wege völlig schilderlos in die Verantwortung der Nutzerinnen und Nutzer zu geben?

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