Warme Gedanken

Frostig bleibt es heute in Berlin: Tageshöchsttemperaturen weit unter dem Nullpunkt sind angekündigt. Da tun ein paar warme Gedanken gut. Prädestiniert dafür sind Erinnerungen an das zweite Juli-Wochenende dieses Jahres. Die Sonne heizte der Hauptstadt kräftig ein, im Schatten hängende Thermometer zeigten über 38 Grad an.

Das Tempelhofer Feld, heute ein Skilanglauf-Paradies mit Sibirien-Flair, glich damals einer ausgedörrten Steppenlandschaft. Menschen und Tiere suchten sich schattige Plätze, auch wenn bei deren effektiver Ausnutzung zuweilen die Bequemlichkeit etwas litt und zu unorthodoxen Körperhaltungen zwang.

Das allerdings ist heute nicht anders, wenn auf notdürftig geräumten Bürgersteigen Gegenverkehr naht, die Kapazitätsgrenzen der gestreuten Schneisen deutlich und Ausflüge auf die Schneeberge am Wegesrand unvermeidbar werden. Praktisch, dass Winters Bruder Sommer uns schon trainieren lassen hat, mit weniger Platz aus- zukommen.

=ensa=

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