Wo sie recht haben …

gentrifizierungshysterie neukölln,schwachmaten-logikZumindest die Mieter der Häuser, an denen  Gentrifizierungsparanoiker ihre verquasten Weisheiten hinterlassen, werden das bestätigen.

_ensa_

10 Antworten

  1. Heißt das im Umkehrschluss, dass Mieter, die hinter beschmierten Wänden wohnen, nunmehr weniger Mietzins entrichten müssen?

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    • Diesen Schluss könnte die Schwachmaten-Logik der Beschmierer zulassen, ja. Und das reiht sich dann nahtlos in abstruse Ideen à la „Wir vermüllen unseren Kiez so richtig, damit er für Investoren uninteressant wird“ ein. Das verstehe, wer will und kann 😉

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  2. was ist daran nicht zu verstehen, wenn jemand den kiez unattraktiv machen möchte, indem Graffiti auf den wänden und sperrmüll auf den strassen hinterlassen wird? ich hab keinen bock wegziehen zu müssen, weil ein investor meine miete hochtreibt, lieber freu ich mich darüber wenn seine neue weiße wand die farbe verändert und er sich mal überlegt, ob es die richtige wahl war in dieses haus zu investieren.

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  3. Ich würde ja behaupten, dass die Mieten unabhängig davon steigen ob die Wände sauber oder dreckig sind… sie steigen mit jedem Umzug und jeder Neuvermietung….
    Und nun fragen wir uns, wer sind die Gentrifizierungsverursacher, wenn man es bei der An-Aus-Denke belassen will…
    Fragt mal bei Euren Freunden nach, wer in den letzten 12 Monaten umgezogen ist und wer von diesen Leuten präventiv nach dem dreckigsten Kiez gesucht hat, um dort möglichst lange glücklich bei niedrigen Mieten zu leben…
    Und dann schaut mal, welche „Dosenkünstler“ nach neukölln gezogen sind und was sie bereit waren für eine Miete zu zahlen, „weil es einfach Cool ist hier zu wohnen“…

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  4. Hier werden von einigen Mitmenschen die Häuser verschmiert und die Straßen vermüllt, damit die Mieten niedrig bleiben und man selbst nicht wegziehen muß, nach ihren Worten nicht vertrieben wird.

    Denken diese Menschben auch einmal ein Stückchen weiter?

    Sie selbst verteiben all die Bewohnen, die bereits lange, oft bereits seit Jahrzehnten in diesem Gebiet wohnen, manche von Ihnen wurden hier auch geboren. Diese lang eingesessenen Nachbarn mögen diese neuartige Lebens- und Wohnweise der erst später Hinzugezogenen nicht. Sie wollen, keine Vermüllung, keine Grafitti, sie wollen, dass Ihr Wohnumfeld, ihr erweitertes Woihnzimmer sauber ist., um sich wohlzufühlen.

    Aus diesem Grund waren die Sperrmüll- und Reinigungsaktionen, die im Oktober 2005 begannen und auch im Jahr 2006 von dem Verein Pro Schillerkiez e.V. durchgeführt wurden, so erfolgreich. Leider mußte die von den Bewohnern gut angenommene und auch gewünschte Reinigungsserie abgebrochen werden, weil sie nicht mehr finanziert werden konnte.

    Nach den Reinigungs-Aktionen waren die von den Bewohnern gereinigten Straßenzüge sauberer. Weil auch die Mieter, die kein Auto besitzen eine Gelegenheit hatten Ihren frisch gefallenden, oder im Keller gesammelten Sperrmüll kostenfrei zu entsorgen. Diese Aussage trifft auch die an den Aktionen beteiligte BSR.

    Die Mieten im Schillerkiez steigen aus einem anderen Grund:

    Die Schließung des Flughafen Tempelhof und damit die Öffnung eines großen Parks für die Allgemeinhat, macht das Gebiet attraktiv. Seitdem kommen die Wohnungsbewerber in den Schillerkiez, Seitdem stehen bei den Vermietern zwischen 20 bis 30 Bewerber pro vermietbarer Woinung vor der Tür.

    Damit die Mieten nicht steigen, sollte dafür demonstriert werden, dass der geschlossene Flughafen wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben wird. Startende und landende Flugzeuge mit viel Getöse machen das Gebiet unaktraktiv. Als Tempelhof noch der Hauptflughafen der Stadt war, waren die Mieten preiswert, weil unaktrktiv.Wegen dem Nachteil wurde die Grundsteuer für diese Häuser zum Ausgleich verringert !!!
    Das senkte für die Mieter die Betriebskosten

    Nur ….. erfogreich wird diese Demo wohl nicht werden!

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    • Liebe Beate,
      wahrscheinlich siehst Du das ganz falsch…

      Unsere jungen Freunde sind doch nur bemüht das alte Spießepack zu verjagen, damit man dann mit gleichgesinntem jungen Volk besser gegen eine Gentrifizierung kämpfen kann…

      Also wirklich, dass Du das nicht gesehen hast 😉

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      • Aber der Vorschlag, dass die sich besser mit Demos für die Umumwidmung von THF abarbeiten sollten, hat schon was 😉

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      • Ja Christian,
        unter den Blinden ist bekanntlich das Einäugige Huhn der König. In diesem Sinne auf eine vernünftige, gemeinsame Zukunft als Flugplatz-Freizeitparknachbarn.

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  5. Habe mit einem Vermieter gesprochen. Er sagt, dass er bei jedem Mieterwechsel die Miete im gesetzlichen Rahmen erhöht, jedoch nicht wegen Tempelhof und nicht wegen Gentrifizierung, sondern um sich weiterhin das Beseitigen der Schmierereien an seiner Hausfassade leisten zu können.

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